Radio loco-motivo
Über die Sendung

Verrücktes Radio mit Seele: Betroffene, Angehörige und Berufsleute aus der Psychiatrie machen gemeinsam Radio rund ums Thema Psychiatrie, um ihre Anliegen an eine breite Öffentlichkeit zu tragen. Pate für das Projekt „Radio loco-motivo“ stand Lateinamerika. Mit RaBe wurde ein Sender gefunden, um dieses spannende Radioformat auf die Schweiz zu übertragen.

An Ideen mangelt es dem Redaktionsteam nicht. Die Chancen stehen gut, für die Verwirklichung der Vision des Initiators Gianni Python, die Stimme von psychiatrie-erfahrenen Menschen längerfristig im Äther zu verankern und ein Projekt zu realisieren, das die Kraft einer Lokomotive hat.

Neben Reportagen, z. B. über Freizeitangebote für psychisch kranke Menschen und Künstlerportraits, soll auch Kritisches thematisiert werden können, wie etwa die Stigmatisierung psychisch Kranker durch die forensische Psychiatrie und in Filmen, oder Zwangseinweisungen in Kliniken. Neben journalistischen Themen und Darstellungsformen sollen auch fiktive Beiträge, wie Hörspiele oder die Vertonung literarischer Texte, Platz haben.

„Radio loco-motivo“ ist ein Projekt der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie IGS Bern und der Radioschule klipp+klang in Zusammenarbeit mit RaBe.

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  • Mi, 18.5., 17:00 - 18:00
  • So, 29.5., 17:00 - 18:00
  • Mi, 15.6., 17:00 - 18:00
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  • Mi, 13.7., 17:00 - 18:00
  • So, 24.7., 17:00 - 18:00
  • Mi, 10.8., 17:00 - 18:00
  • So, 21.8., 17:00 - 18:00
  • Mi, 7.9., 17:00 - 18:00
  • So, 18.9., 17:00 - 18:00

Radio loco-motivo

Perfekt zu unserem Jubiläum haben wir im Mai gleich zwei Sendungen für euch parat. Anfangs Mai berichten wir aus der psychiatrischen Klinik Waldhaus in Chur.

Und Ende Mai hört ihr unsere Jubiläumssendung "Ein Jahr Radio loco-motivo". In einer Gesprächsrunde berichten die Redaktionsmitglieder von ihren Erfahrungen und es gibt ein "Best Of" der Beiträge 2012.

Radio loco-motivo, Mittwoch 1. + 29. Mai, 17:00-18:00 Uhr

Hoffen wir!

  „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, behauptet der Volksmund. Die Hoffnung setze eine „Klarheit unserer Wünsche für die Zukunft voraus“, betont Andreas Krafft, Hoffnungs- und Zukunftsforscher an der Universität St. Gallen, HSG. Doch wissen wir überhaupt noch, was wir uns wünschen? Oder sehnen wir uns vielmehr nach einem Idealbild vom Leben, das Gefahr läuft zu zerplatzen? Welche Wichtigkeit für unser Leben und Wohlbefinden hat Hoffnung in einer Zeit, geprägt von Krieg, Pandemie ... >

Der Sinn des Lebens

„Immer wenn ich den Sinn des Lebens gefunden habe, ist er schon wieder woanders!“ (Daniel Klein)  Ob in der Mitte des Lebens, durch Leid gebeutelt oder einfach nur im Alltag gefangen – jedem und jeder stellt sich irgendwann die Frage: «Was ist der Sinn meines Lebens?» Oft verbirgt sich dahinter der Wunsch, mehr über seinen Ursprung, seine Bestimmung zu erfahren. Mit Christian diskutieren Evelyne Baumberger, Redaktorin, Autorin und Theologiestudentin; Noemi Bürgisser, ... >