Radio loco-motivo
Über die Sendung

Verrücktes Radio mit Seele: Betroffene, Angehörige und Berufsleute aus der Psychiatrie machen gemeinsam Radio rund ums Thema Psychiatrie, um ihre Anliegen an eine breite Öffentlichkeit zu tragen. Pate für das Projekt „Radio loco-motivo“ stand Lateinamerika. Mit RaBe wurde ein Sender gefunden, um dieses spannende Radioformat auf die Schweiz zu übertragen.

An Ideen mangelt es dem Redaktionsteam nicht. Die Chancen stehen gut, für die Verwirklichung der Vision des Initiators Gianni Python, die Stimme von psychiatrie-erfahrenen Menschen längerfristig im Äther zu verankern und ein Projekt zu realisieren, das die Kraft einer Lokomotive hat.

Neben Reportagen, z. B. über Freizeitangebote für psychisch kranke Menschen und Künstlerportraits, soll auch Kritisches thematisiert werden können, wie etwa die Stigmatisierung psychisch Kranker durch die forensische Psychiatrie und in Filmen, oder Zwangseinweisungen in Kliniken. Neben journalistischen Themen und Darstellungsformen sollen auch fiktive Beiträge, wie Hörspiele oder die Vertonung literarischer Texte, Platz haben.

„Radio loco-motivo“ ist ein Projekt der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie IGS Bern und der Radioschule klipp+klang in Zusammenarbeit mit RaBe.

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Radio loco-motivo

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Radio loco-motivo, Mittwoch 20. August, 17:00-18:00 Uhr

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Das Grundprinzip der EL (Ergänzungsleistungen) hat sich seit deren Einführung 1966 bewährt: Reichen die Einnahmen nicht aus, um die Grundbedürfnisse zu decken, übernehmen die EL die Differenz. Was ändert sich mit der EL-Reform 2021? Immerhin sollen durch diese Reform über 400 Millionen Franken pro Jahr gespart werden. Die bange Frage mancher Betroffener: «Werde ich weiterhin EL bekommen?» Zwei Studiogäste von der Pro Infirmis beleuchten die Fragen aus der Sicht der Sozialarbeitenden an der ... >

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Wir sind hundert

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