Radio loco-motivo
Über die Sendung

Verrücktes Radio mit Seele: Betroffene, Angehörige und Berufsleute aus der Psychiatrie machen gemeinsam Radio rund ums Thema Psychiatrie, um ihre Anliegen an eine breite Öffentlichkeit zu tragen. Pate für das Projekt „Radio loco-motivo“ stand Lateinamerika. Mit RaBe wurde ein Sender gefunden, um dieses spannende Radioformat auf die Schweiz zu übertragen.

An Ideen mangelt es dem Redaktionsteam nicht. Die Chancen stehen gut, für die Verwirklichung der Vision des Initiators Gianni Python, die Stimme von psychiatrie-erfahrenen Menschen längerfristig im Äther zu verankern und ein Projekt zu realisieren, das die Kraft einer Lokomotive hat.

Neben Reportagen, z. B. über Freizeitangebote für psychisch kranke Menschen und Künstlerportraits, soll auch Kritisches thematisiert werden können, wie etwa die Stigmatisierung psychisch Kranker durch die forensische Psychiatrie und in Filmen, oder Zwangseinweisungen in Kliniken. Neben journalistischen Themen und Darstellungsformen sollen auch fiktive Beiträge, wie Hörspiele oder die Vertonung literarischer Texte, Platz haben.

„Radio loco-motivo“ ist ein Projekt der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie IGS Bern und der Radioschule klipp+klang in Zusammenarbeit mit RaBe.

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Radio loco-motivo gewinnt den PrixPrintemps 2015

Radio loco-motivo gewinnt den PrixPrintemps 2015 – Herzliche Gratulation!


Seit bald 3 Jahren ist Radio loco-motivo bei RaBe auf Sendung. Das Team von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen gestaltet alle vier Wochen eine Sendung zu psychiatrischen Themen im weitesten Sinne. Dadurch schaffen sie es, eine breitere Öffentlichkeit auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Die Idee stammt ursprünglich aus Argentinien, wo Radio Loco bereits 1991 erstmals auf Sendung ging. Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase in Bern hat sich Radio loco-motivo nun als selbständiges Freizeit-, Kultur- und Bildungsangebot der igs Bern dauerhaft etabliert. Die Jury des PrixPrintemps überzeugte der innovative Ansatz und die durchdachte Einbettung von Menschen mit psychischen Problemen in unsere Gesellschaft.

http://prixprintemps.ch/praemierte_projekte.htm

Radio loco-motivo: Ein Projekt der Radioschule klipp+klang, der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie igs Bern und Radio Bern RaBe, www.radiolocomotivo.ch

In dulci jubilooo

25 Jahre RaBe, 25 Jahre klipp+klang, 10 Jahre Radio loco-motivo Bern. Drei Jubiläen, drei Institutionen, drei Protagonistinnen. Magdalena Nadolska, zuständig für Projekte und Fundraisin bei RaBe, Liselotte Tännler, Initiantin und Leiterin der Radioschule klipp+klang, Rahel Stuker, Geschäftsführerin der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie igs, treffen sich am runden Tisch bei Peter, bereit zum TRIALOCO. Was gibt’s zu feiern? Was zu erzählen? Und –  warum jubiliert man überhaupt? Mittwoch, ... >

Der Patient und seine Psychiaterin

Peter kurierte diesen Winter eine persönliche Krise in der Privatklinik Meiringen. Er genoss eine «mehrfache, differenzierte therapeutische Begleitung», wie er sie allen Patient*innen wünschen würde. Nebst einer Psychotherapeutin und einem fallführenden Psychologen war für ihn die leitende Ärztin wichtig, zuständig für medizinische Belange inkl. Medikation. Diese akzeptierte Peters bisherige, «nicht-chemischen» Medikamente «anstandslos», ohne sie zu ergänzen oder zu erweitern. Der Radio ... >

Griff tief ins Archiv

Radio loco-motivo Bern feiert heuer sein Zehnjähriges. Grund genug, immer mal wieder ins Archiv zu steigen und Beiträge aus der Anfangszeit zu wiederholen. ... >

Auf ein Wort – Dankbarkeit

Was steckt alles hinter einem einzigen Wort? Zum Beispiel hinter Liebe, Schmerz, Tod. Oder etwas weniger dramatisch ­– Haushalt, Schuhe, Ferien. «Auf ein Wort» heisst unsere neue Rubrik, in der wir jeweils einen Begriff ausleuchten, nach Erinnerungen, Assoziationen, Geschichten fragen. Das nächste Mal umkreisen wir «Dankbarkeit».   >

EL-Reform – was heisst das für Betroffene?

Das Grundprinzip der EL (Ergänzungsleistungen) hat sich seit deren Einführung 1966 bewährt: Reichen die Einnahmen nicht aus, um die Grundbedürfnisse zu decken, übernehmen die EL die Differenz. Was ändert sich mit der EL-Reform 2021? Immerhin sollen durch diese Reform über 400 Millionen Franken pro Jahr gespart werden. Die bange Frage mancher Betroffener: «Werde ich weiterhin EL bekommen?» Zwei Studiogäste von der Pro Infirmis beleuchten die Fragen aus der Sicht der Sozialarbeitenden an der ... >