Radio loco-motivo
Über die Sendung

Verrücktes Radio mit Seele: Betroffene, Angehörige und Berufsleute aus der Psychiatrie machen gemeinsam Radio rund ums Thema Psychiatrie, um ihre Anliegen an eine breite Öffentlichkeit zu tragen. Pate für das Projekt „Radio loco-motivo“ stand Lateinamerika. Mit RaBe wurde ein Sender gefunden, um dieses spannende Radioformat auf die Schweiz zu übertragen.

An Ideen mangelt es dem Redaktionsteam nicht. Die Chancen stehen gut, für die Verwirklichung der Vision des Initiators Gianni Python, die Stimme von psychiatrie-erfahrenen Menschen längerfristig im Äther zu verankern und ein Projekt zu realisieren, das die Kraft einer Lokomotive hat.

Neben Reportagen, z. B. über Freizeitangebote für psychisch kranke Menschen und Künstlerportraits, soll auch Kritisches thematisiert werden können, wie etwa die Stigmatisierung psychisch Kranker durch die forensische Psychiatrie und in Filmen, oder Zwangseinweisungen in Kliniken. Neben journalistischen Themen und Darstellungsformen sollen auch fiktive Beiträge, wie Hörspiele oder die Vertonung literarischer Texte, Platz haben.

„Radio loco-motivo“ ist ein Projekt der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie IGS Bern und der Radioschule klipp+klang in Zusammenarbeit mit RaBe.

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Radio loco-motivo

Der bekannte Herzchirurg Thierry Carrel der Universitätsklinik für Kardiologie im Inselspital Bern meint: "Das Herz ist ein ganz gewöhnliches, aber ausgeklügeltes Organ, eines, das normalerweise wunderbar funktioniert." Nüchtern betrachtet ist das Herz ein für die Zirkulation versorgender Muskel mit der Funktion einer Pumpe. Sie ist eingebunden in ein Regelwerk von Kompensationsmechanismen, die rasch auf die Bedürfnisse des Alltags reagiert. Das Herz pumpt in Ruhe pro Minute etwa 4 bis 5 Liter Blut durch unseren Körper. Durchschnittlich schlägt es in 24 Stunden zirka 100 000 Mal. Ein bisschen schneller, wenn wir es brauchen bei Herausforderungen, Stress oder Angst, ein bisschen langsamer, wenn wir schlafen.

Die Kardiologie im Inselspital hat verschiedene Abteilungen, die eng miteinander zusammen arbeiten. Wir besuchen heute den Bereich "Herzschwäche und Herzersatzverfahren". Gianni Python hat in einem Interview die Assistenzärztin  Monika Wieser und die Psychologin Stefanie Stauber befragt: Die Aufgabe von Frau Wieser ist die medizinische Betreuung der Patientinnen und Patienten. Frau Stauber unterstützt die Patientinnen und Patienten zusätzlich psychologisch-psychotherapeutisch. Das Angebot reicht von medizinischer und psychologischer Krisenintervention bis zu länger andauernden Behandlungen und je nach Bedarf werden auch Angehörige mit einbezogen.

Radio loco-motivo, Mittwoch 29. Juni 2016, 17:00-18:00 Uhr (WH 3.7., 17:00-18:00 Uhr)

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