RaBe-Info
Über die Sendung

«Journalismus braucht Feuer, und wenn es so richtig lodert, gibt es zwar manchmal Verbrennungen, dafür aber weniger Schall und Rauch.»

Das Nachrichten- und Hintergrundmagazin berichtet seit 1996 täglich über Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Seit 2010 gibt es das RaBe-Info auch als Podcast.

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Sendungsportrait

Hitziges Klima / Virtuelle Welten

Heute beschäftigt uns die politische Trägheit bezüglich Massnahmen gegen den Klimawandel und die Erschaffung von neuen, virtuellen Welten für Filme und Games. Den Podcast gibt es hier:

Hitzige Klimaschutzforderungen

Dürre Felder, gelbe Bäume, Fischsterben und leere Stauseen: Das Leiden von Natur und auch vielen Menschen trübt die Freude über die langen, heissen Sommertage. Was ist los mit dem Klima? Wissenschaft und Klimaforschende schlagen schon lange Alarm, und ihre Prognosen werden immer düsterer. Die Zeit zu Handeln war vorgestern, und doch bewegt sich in der Politik seit Jahren kaum etwas.
Die Schweiz hat sich in Sachen Klimapolitik ein gutes Image zugelegt. Sie hat den Ruf, vorwärts zu machen, zu den Vorreitern zu gehören. Vorreiter von wegen, kritisiert die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Im europäischen Vergleich gehöre die Schweiz bestenfalls zum Mittelfeld in Sachen Klimapolitik, kritisiert Georg Klingler, Klimaexperte bei Greenpeace Schweiz, und angesichts der anstehenden geplanten Revision des CO2-Gesetzes sei alles andere als Euphorie angebracht.

Foto: Sara Loetscher

Virtuelle Welten

Eigentlich habe sie nach dem Praktikum ja die Uni besuchen wollen. Als Weta Workshop ihr aber noch während des Praktikums einen Job angeboten habe, habe sie keine Sekunden gezögert, sagt Rebekah Tisch. Auch heute noch, 15 Jahre später, bezeichnet Tisch ihren Beruf als Traumjob. Das neuseeländische Unternehmen Weta Workshop hat sich auf Spezialeffekte für Filme spezialisiert, das heisst, dass Weta Worskhop Design-Entwürfe, Kostüme, Requisiten, Kreaturen, Modelle und Grossskulpturen entwirft. So war Weta Workshop zum Beispiel zuständig für einen Grossteil der physischen Objekte, welche in Peter Jacksons «Herr der Ringe» zu sehen sind und hat für James Cameron die Welt der Avatare entwickelt. Das Kreieren von Charakteren mache ihr persönlich am meisten Spass, sagte Tisch, weil dabei künstlerisches Handwerk mit Soziologie, Ethnologie, Anthropologie gekoppelt werde. Bei der 18. Ausgabe des NIFFF, dem Fantastic Film Festival in Neuchâtel, gab die 33-jährige Einblick in ihr Schaffen.