polyphon
Über die Sendung

„polyphon“ ist eine politische Themensendung. Alle vier Wochen widmen wir uns für 60 Minuten jeweils einem Thema und möchten verschiedene und kontroverse Perspektiven und Positionen beleuchten. Vor allem sollen Stimmen zu Wort kommen, die sich kritisch mit festgefahrenen Ideen auseinandersetzen und Selbstverständliches durchrütteln. „polyphon“ hält die Ohren offen nach interessanten und emanzipativen Antworten auf die Probleme der Zeit. So wollen wir zum Beispiel fragen, warum die Schweiz reich ist, was es mit Polyamory auf sich hat oder welche Utopien verschiedene politische Strömungen haben.

Uns ist wichtig, kein kompliziertes wissenschaftliches Gelaber zu senden. Wir möchten unsere Interviewpartner_innen dazu bringen, ihre Ideen und Argumente einfach und klar zu formulieren. Hört selbst, wie uns das gelingt.

Links
Sendungsmachende
Nächste Sendungen
  • Di, 4.6., 17:00 - 18:00
  • So, 16.6., 11:00 - 12:00
  • Di, 2.7., 17:00 - 18:00
  • So, 14.7., 11:00 - 12:00
  • Di, 30.7., 17:00 - 18:00
  • So, 11.8., 11:00 - 12:00
  • Di, 27.8., 17:00 - 18:00
  • So, 8.9., 11:00 - 12:00
  • Di, 24.9., 17:00 - 18:00
  • So, 6.10., 11:00 - 12:00
Sendungsportrait

Können Männer feministisch sein?

Sendung als mp3-Datei

In der vorletzten polyphon-Sendung haben wir über den Frauenstreik berichtet. Am 14. Juni rufen Gewerkschaften und Aktivistinnen Frauen in der Schweiz auf zu streiken. Für Lohngleichheit, gegen sexuelle Belästigung, für eine gerechte Verteilung von Hausarbeit. Doch was ist eigentlich mit den Männern.

Viele der Forderungen des Frauenstreiks richten eigentlich explizit an Männer. Sie sollen mehr Hausarbeit übernehmen. Sie sollen sich mehr um Kinder kümmern. Mehr die Pflege von Angehörigen übernehmen. Die Macht abgeben, die in Politik und Wirtschaft Männer haben.

Also haben wir gefragt: Können auch Männer feministisch sein? Und wenn ja, wie?

Unsere Interviewpartner*innen

Dirk von der Unterstützungsgruppe für den Frauenstreik.

Hansjürg Sieber, Vorstandsmitglied bei maenner.ch.

Barbara Ruf von der Fachstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern.

Simone Eggler von TERRE DE FEMMES Schweiz.