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Junge Bernerinnen helfen Como

Zwei junge Bernerinnen leisten geflüchteten Menschen in Como Hilfe, der Hof am Stutz will Bienen ein reiches Mahl auftischen und in der Lorraine soll künftig nur noch 20 gefahren werden. Dies die Themen der heutigen Info-Sendung, den Podcast gibst hier:


 

Come to Como

2016 versuchten hunderte von flüchtenden Menschen, die Schweizer Grenze bei Chiasso zu überqueren. Die grosse Mehrheit wurde von der Grenzpolizei abgefangen und landete in Como, einem Ferienort gut 8 km von der Grenze entfernt.

Zwei junge Bernerinnen beschlossen damals, auf eigene Faust Hilfe zu leisten. Saheka Fuster und Laura Obexer gründeten das Projekt Come to Como. Über Social Media starteten sie eine Spendenaktion und sammelten Kleider, Schuhe und Decken. Diese Spenden brachten sie zu den gestrandeten Menschen in Como. Seither fahren die beiden Freundinnen mehrmals pro Jahr dort hin, denn das Schicksal der Menschen, die dort ausharren, lässt sie nicht mehr los.

Auch heute noch ist die Situation in Como schwierig. Laut Pater Don Giusto, dem Pfarrer von Como, sind dort rund 1000 Asylanträgen hängig – 150 Menschen leben momentan auf der Strasse.

Hilfeleistung auf eigene Faust: Saheka Fuster und Laura Obexer


 

Mit 20 durchs Lorrainequartier

Ein breites Bündnis aus Quartierbewohnenden und Gewerbetreibenden aus der Lorraine fordert die Realisierung einer Begegnungszone auf der Lorrainestrasse und hat dazu eine entsprechende Petition lanciert. Bei der Stadt Bern liegt dieses Vorhaben schon lange auf dem Tisch. Aufgrund von anderen wichtigeren Strassensanierungsprojekten, wie die Rathausgasse in der Berner Altstadt wurde das Projekt indes sistiert. Nun will das Bündnis mit der Petition ihr Anliegen wieder aufs Tapet bringen.

Hinter der Forderung stehen insbesondere die Gastronomiebetriebe wie der Wartsaal, welche im Sommer mit grossen Menschentrauben auf der Strasse kämpfen. Aber auch für die Quartierbewohnenden würde eine Begegnungszone eine Steigerung der Lebensqualität bedeuten, so Romano Manazza, Vorstand im Verein für ein lebendiges Lorraine-Quartier. Den Vorwurf, dass eine Verkehrberuhigung die viel kritisierte Gentrifizierung in der Lorraine weiter vorantreiben würde, lässt Romano Manazza nicht gelten. Wenn man so argumentiere, dürfte der Verein gar nichts mehr machen für eine Verbesserung der Lebensqualität im Quartier.

Setzt sich für eine läbigi Lorraine ein: Romano Manazza


 

Reich gedeckter Tisch für Bienen

Seit Mitte der 90er-Jahre stehen die Bienenpopulationen unter Druck. Zu schaffen machen ihnen einerseits die Varroamilbe, andererseits aber auch der grossflächige Einsatz von Pestiziden und die Bedrohung ihrer Lebensräume z.B. durch Monokulturen.

Um den Bienen einen reich gedeckten Esstisch anzubieten, säen Aline Gerber und Christoph Messerli vom Hof am Stutz im Gürbetal eine Bienenweide. Im Interview mit RaBe erklären sie, welche Schwierigkeiten Unkräuter mit sich bringen und was Städter*innen für Bienen tun können.

Möchtest du die Bienenweide unterstützen? Dann melde dich beim Hof am Stutz, 1 m² gibt’s bereits für fünf Franken, mehr Informationen findest du hier.