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Bern bekommt nach 85 Jahren eine neue Brunnenfigur

Neue Brunnenfigur in Gestalt einer Mexikanischen Wassergöttin

Der Künstler Isaac Contreras vor seiner Brunnenfigur «Chalchiuhtlicue» in der Neuengasse.

Das Plätschern der Brunnen im Hintergrund beim Flanieren durch die Stadt Bern. Wer Durst hat hält den Kopf schräg unter das fliessende Wasser. Die Brunnenfiguren bewachen Kinder, die auf den Steinrand steigen, um sich im Becken die klebrigen Hände zu waschen.
Im Mittelalter, hatten Brunnen die Funktion, private Haushalte und Gewerbe mit fliessendem Wasser zu versorgen.
Heute sind die Steinbrunnen mit ihren Figuren fester Bestandteil des historischen Stadtbilds und eine touristische Attraktion. Zum diesjährigen Weltwassertag erhielt die Stadt Bern eine neue Brunnenfigur namens «Chalchiuhtlicue» vom mexikanischen Künstler Isaac Contreras. Wir haben ihn in der Neuengasse, gleich neben dem neu dekorierten Brunnen getroffen. Ein 36 Jähriger Mann mit blonden Strähnen im kurzen Haar, er trägt eine Sonnenbrille und einen Trenchcoat, ganz der Designer. Bevor er in Genf 2017 seinen Master in Design gemacht hat, studierte er in Tijuana und Wien Bildende Künste. Letzten Herbst wurde er von der Berner Kunstkommission eingeladen, einige Monate in Bern zu arbeiten. Durch das allgegenwärtige Wasser in der Stadt und rund um die Stadt ist die Idee der Brunnenfigur entstanden. Eine aztekische Göttin aus Sandstein, sie steht für Fertilität, Erneuerung und Bewegung. Für die nächsten drei Monate thront «Chalchiuhtlicue» auf dem Brunnen beim Ryfflihof.