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Gegenstände erzählen tamilische Fluchtgeschichten

Im Sommer 1983 entluden sich in Sri Lanka Hass und Hetze in Form eines Pogroms an der tamilischen Minderheit des Landes. Die Ereignisse, die als Black July bezeichnet werden, markieren den Beginn eines jahrzehntelangen Bürgerkriegs. Viele Tamil*innen flohen in der Folge. Auch in die Schweiz.

Noch heute ist die Schweiz Heimat für eine der weltweit grössten tamilischen Diasporagemeinschaften. Ihre 40-Jährige Geschichte ist ein wichtiger Teil der schweizerischen Migrationsgeschichte.

Foto: Jay Sivananthan

Um diese Geschichte zu dokumentieren und aufzuarbeiten lud das Projekt «Tamil Diaspora Switzerland» vergangenen Sonntag zu einer ganztägigen Veranstaltung im Haus der Religionen. Für diese Veranstaltung gestaltete der Verein eine Ausstellung mit Fluchtgegenständen der damals Geflüchteten.

Mit der Ausstellung soll die Geschichte der tamilischen Diaspora in der Schweiz gesammelt und dokumentiert werden, meint Laavanja Sinnadurai vom Organisationskomitee der Veranstaltung. «Dafür ist jetzt genau das richtige Zeitfenster: Die erste Generation ist im Pensionsalter und die zweite Generation kann jetzt das Wissen sammeln, das in keinen Archiven dokumentiert ist», sagt Florian Eitel. Er ist Museumskurator beim Neuen Museum Biel und hat Sinnadurai und ihr Team bei der Gestaltung der Ausstellung unterstützt.

Die Ausstellung ist noch bis am 16. Dezember im Haus der Religionen zu sehen.