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Kostspielige Überwachung nach Besetzungen

Wird ein Gebäude von Aktivist*innen besetzt, dann meist weil es leer steht. Doch was passiert mit den Gebäuden nach der Räumung? Manchmal kommt es zu einer Zwischennutzung, doch oft bleiben die Liegenschaften für einige Zeit leer.

Damit die Gebäude in dieser Zeit nicht erneut besetzt werden, lassen die Besitzer*innen sie überwachen, meist von privaten Sicherheitsdiensten. So handhabt das auch der Kanton Bern. Wie aus einer Antwort des Regierungsrats auf eine Interpellation im Kantonsparlament hervorgeht, liess der Kanton in den letzten Monaten zwei zuvor besetzte Gebäude und Areale überwachen.

Bei einem davon handelt es sich um die alte Schreinerei an der Fabrikstrasse 16, die im Jahr 2017 vom Kollektiv «Fabrikool» besetzt und im Mai 2019 durch die Polizei geräumt wurde. Zum zweiten Areal, das aufgrund einer Besetzung überwacht wird, macht die Antwort des Regierungsrats keine genauen Angaben. Lediglich die Kosten von 50’000 Franken pro Monat stechen ins Auge.

Worum handelt es sich dabei? Und weshalb lässt der Kanton die Fabrikstrasse 16 noch immer überwachen? Wir haben bei Lorenz Held, Vorsteher des Amts für Grundstücke und Gebäude des Kantons Bern, nachgefragt.