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Das Nachrichten- und Hintergrundmagazin berichtet seit 1996 werktäglich über Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur aus aller Welt.

Wir bilden Journalist:innen aus!

Bist du neugierig, kritisch und hast den Riecher für spannende Geschichten? Interessieren dich die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in Bern, der Schweiz und der Welt?

Dann bist du bei der Info-Sendung richtig. Du lernst alle wichtigen, journalistischen Schritte von der Recherche über Interviewführung, Beitragsgestaltung bis hin zu Moderation und Sendetechnik im Studio. Daneben absolvierst du das zertifizierte Basismodul Radiojournalismus der Radioschule klipp+klang.

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Auch linke beteiligten sich an den Bäuer*innenprotesten

Schleichfahrten und Strassenblockaden mit Traktoren sowie Kundgebungen – die Proteste der deutschen Bauern*Bäuerinnen bestimmten letzte Woche das Bild in zahlreichen Städten. Mit seiner Aktionswoche protestierte der Deutsche Bauernverband gegen die Agrarpolitik der Ampelkoalition.

Manche der Protestierenden distanzieren sich klar von Rechtsextremen, wie hier in Hof (Saale). (Foto: Wikimedia Commons)

Auslöser dafür war im Dezember der Entscheid der Bundesregierung, Subventionen unter anderem beim Agrardiesel zu streichen. Mittlerweile ist die Regierung den Landwirt*innen zwar ein Stück entgegengekommen, doch der Unmut bleibt. Anfang Jahr versuchte eine aufgebrachte Gruppe gar, eine Fähre zu stürmen, auf der sich Vizekanzler Robert Habeck befand. Habeck war zu dem Zeitpunkt auf der Heimreise von seinem Winterurlaub.

Unter den Protestierenden damals wie auch letzte Woche befanden sich Rechtsextreme und Verschwörungsideolog*innen. Die Mobilisierung geschieht zum Teil auch auf entsprechenden Telegram-Kanälen.

Der Bauernverband distanziert sich von Rechtsextremen und Demonstrierenden mit Umsturzfantasien. Doch genau diese prägen die öffentliche Wahrnehmung der Proteste. Dabei gibt es auch Teilnehmer*innen, die sich aus einer linken Überzeugung den Protesten anschliessen, obwohl sie weder mit den Rechtsextremen noch mit dem Bauernverband etwas anfangen können.