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Soll das Rentenalter mit der Lebenserwartung steigen?

Der 24-jährige Tobias Frehner und die 23-jährige Mirjam Hostettmann sind beide Jungpolitiker. Doch abgesehen von ihrer Jugendlichkeit scheint die beiden nicht viel zu verbinden, vor allem nicht, wenn es um ihr potentielles Rentenalter geht. Während der Jungliberale Frehner sich vorstellen kann, bis 70 zu arbeiten, hofft die Jungsozialistin Hostettmann auf eine Anpassung des Rentenalters nach unten.

Eine Initative der Jungfreisinnigen verlangt nun, dass das Rentensalter angehoben wird – von jetzt 65, auf vorerst 66 Jahre. Diese Erhöhung soll schrittweise über eine Spanne von fünf Jahren erfolgen, ab 2027 bis ins Jahr 2033. Auch danach soll das Rentenalter steigen, analog zur Lebenserwartung. Gemäss den aktuellen Prognosen hiesse das, dass das Rentenalter im Jahr 2050 bei 67 Jahre und 7 Monate liegt.

Das Rentenalter analog zur Lebenserwartung steigern – das fordert die Initiative der Jungfreisinnigen. (Foto: Pixabay)

Eine alleinige Erhöhung des Rentenalters reiche nicht aus, um die zukünftige Finanzierung AHV zu sichern, argumentiert der Bundesrat und Parlament. Sie empfehlen die Initiative zur Ablehnung. Und auch die Jungpolitikerin Mirjam Hostettmann positioniert sich klar gegen ein höheres Rentenalter. Zum einen steige die Produktivität der arbeitenden Bevölkerung und damit die Löhne, entsprechend zahle man mehr in die AHV ein. Zum anderen befürchtet Hostettmann, dass Gutverdienende sich frühpensionieren lassen können, während Geringverdienende bis ins hohe Alter arbeiten müssen. Die AHV alleine durch ein erhöhtes Rentenalter zu finanzieren sei unfair. .

Die Renteninitative der Jungfreisinnigen könnte am 3. März einen schweren Stadt haben, das zeigen die ersten SRG Umfragen. Die FDP unterstützt als einzige Partei die Initiative ihrer Jungpartei. Tobias Frehner zeigt sich unbeeindruckt. Dass es eine Rentenalterserhöhung geben müsse steht für den Jungfreisinnigen ausser Frage.