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«Alpha Uno»: Retrotrend in der Sicherheitspolitik

Mit F/A-18 übte die Armee das Starten und Landen auf der Autobahn. (Foto: Wikimedia Commons)

Gestern führte die Schweizer Armee auf einem Stück der Autobahn A1 im Kanton Waadt die Übung «Alpha Uno» durch. Mit der Übung trainierte die Luftwaffe das Starten und Landen von Kampfjets auf der Autobahn. Zum ersten Mal seit 1991. Grund dafür sei die veränderte Sicherheitslage in Europa, namentlich der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, Begründete der Bundesrat «Alpha Uno» im Vorfeld.

Die Übung zog viele mediale Aufmerksamkeit auf sich. So widmete etwa SRF der Übung eine mehrstündige Spezialsendung. Das Ganze wirft so einige Fragen auf. Wem dient «Alpha Uno» eigentlich? Werden hier noch Armeeangehörige auf den Ernstfall vorbereitet oder geht es mehr um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung? Wie viel Platz erhalten kritische Stimmen in der Berichterstattung und über welche Fragen wird diskutiert?

Dass die Schweizer Armee hier etwas übt, das sie seit Ende des Kalten Kriges nicht mehr getan hat, ist nicht das einzige, das an vergangene Zeiten erinnert. Auch die Begeisterung, die ein grosser Teil der Schweizer Medienlandschaft zu schüren versucht, wirkt wie aus einem anderen Jahrzehnt. Ein Kommentar.