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Über die Sendung

Das Nachrichten- und Hintergrundmagazin berichtet seit 1996 werktäglich über Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur aus aller Welt.

Wir bilden Journalist:innen aus!

Bist du neugierig, kritisch und hast den Riecher für spannende Geschichten? Interessieren dich die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in Bern, der Schweiz und der Welt?

Dann bist du bei der Info-Sendung richtig. Du lernst alle wichtigen, journalistischen Schritte von der Recherche über Interviewführung, Beitragsgestaltung bis hin zu Moderation und Sendetechnik im Studio. Daneben absolvierst du das zertifizierte Basismodul Radiojournalismus der Radioschule klipp+klang.

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«Damit werden Eritreer*innen ungleich Behandelt»

Seit beinahe 20 Jahren flüchten regelmässig Menschen aus Eritrea in die Schweiz. Sie flüchten vor dem Repressiven Regime Afewerkis. Aber nicht alle haben hier eine Chance auf Asyl.

Foto: Eritreischer Medienbund

Wer aus Eritrea in Schweiz geflüchtet ist und von den Schweizer Asylbehörden abgewiesen wurde, führt ein Leben in der Schwebe. Denn eigentlich müssten diese Menschen zurück, was für sie unmöglich ist. Medienberichte erzählen von Fällen, in denen Zurückgekehrt verhaftet und gefoltert wurden.

Ausschaffen kann die Schweiz abgewiesene Asylsuchende aus Eritrea auch nicht, weil die Regierung in Eritrea zwangsweise Rückführungen nicht akzeptiert.

Anfang Woche hat der Nationalrat nun eine Motion angenommen, wonach abgewiesene Asylsuchende aus Eritrea in einen Drittstaat ausgeschafft werden sollen. Der Bundesrat wird beauftragt ein entsprechendes Transitabkommen mit einem Drittstaat auszuhandeln.

Der eritreische Medienbund hat diese Motion bereits im Voraus kritisiert. die Motion verstosse gegen das Gleichheitsgebot in der Verfassung, so die Stellungnahme. Wir haben mit Million Hadish vom eritreischen Medienbund über diese und weitere Vorstösse im Parlament gesprochen.