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Über die Sendung

Das Nachrichten- und Hintergrundmagazin berichtet seit 1996 werktäglich über Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur aus aller Welt.

Wir bilden Journalist:innen aus!

Bist du neugierig, kritisch und hast den Riecher für spannende Geschichten? Interessieren dich die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in Bern, der Schweiz und der Welt?

Dann bist du bei der Info-Sendung richtig. Du lernst alle wichtigen, journalistischen Schritte von der Recherche über Interviewführung, Beitragsgestaltung bis hin zu Moderation und Sendetechnik im Studio. Daneben absolvierst du das zertifizierte Basismodul Radiojournalismus der Radioschule klipp+klang.

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Ungleichbehandlung zwischen Schutzstatus S und vorläufiger aufnahme

Die Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Arbeitsrecht prangert die Ungleichbehandlung zwischen Schutzstatus S und der vorläufigen Aufnahme an

Wer aus der Ukraine in die Schweiz flieht, muss kein gewöhnliches Asylverfahren durchlaufen, sondern erhält schnell und unkompliziert den Schutzstatus S. Nun hat gestern der Ständerat eine Motion angenommen, die den Schutzstatus S verschärfen will: Dieser soll in Zukunft nur noch an Personen vergeben werden, die aus Regionen flüchten, in denen auch Kriegshandlungen stattfinden.

 

 

Einen ganz anderen Ton schlägt die Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht an: Sie will den Schutzstatus S nicht verschärfen, sondern als Vorbild nehmen: Die Rechte, die der Schutzstatus S bietet, soll auf Flüchtende aus anderen Ländern ausgeweitet werden. Denn: momentan erhalten Menschen, die beispielsweise aus Syrien, Afghanistan oder Eritrea fliehen, keinen Schutzstatus S. Sie werden meist nur vorläufig aufgenommen, die Bedingungen der vorläufigen Aufnahme sind sehr viel schlechter als die des Schutzstatus S. Das sei eine Ungleichbehandlung, meint Vera Huter, Geschäftsführerin der Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht.