RaBe-Info
Über die Sendung

Das Nachrichten- und Hintergrundmagazin berichtet seit 1996 werktäglich über Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur aus aller Welt.

Wir bilden Journalist:innen aus!

Bist du neugierig, kritisch und hast den Riecher für spannende Geschichten? Interessieren dich die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in Bern, der Schweiz und der Welt?

Dann bist du bei der Info-Sendung richtig. Du lernst alle wichtigen, journalistischen Schritte von der Recherche über Interviewführung, Beitragsgestaltung bis hin zu Moderation und Sendetechnik im Studio. Daneben absolvierst du das zertifizierte Basismodul Radiojournalismus der Radioschule klipp+klang.

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Massive Unterschiede bei der Betreuung Betroffener sexualisierter Gewalt

Bei der Betreuung von Betroffenen nach einem sexuellen Übergriffes oder einer Vergewaltigung läuft vieles oft nicht so ab, wie es ablaufen sollte – Ressourcen zur Betreuung fehlen, Betroffene fühlen allein gelassen. Das erklärt Leon Guggenheim, er ist stellvertretender Leiter eines Projekts zu Sexualisierter Gewalt des Think Tanks reatch.

Zwar hat laut dem Opferhilfgesetz jede betroffene Person Anspruch auf Unterstützung, doch die Umsetzung dieses Opferhilfgesetzes liegt bei den Kantonen. Die Unterschiede in der Umsetzung sind beträchtlich, wie eine Untersuchung von reatch zeigt. Im Kanton Bern will man mit gutem Beispiel voranzugehen. Das sogenannte Berner Modell ist ein Hilfsangebot, das Betroffenen möglichst schnell und effizient unterstützen will. Wichtig dabei ist die Zusammenarbeit zwischen den involvierten Stellen sowie Personal, das auf sexualisierte Gewalt sensibilisiert ist. Von diesem Erfolgsrezept des Berner Modells sind andere Kantone noch weit weg. In der Schweiz gibt es massive kantonale Unterschiede, was die Betreuung von Betroffenen sexualisierter Gewalt angeht. Das diese Woche in Kraft getretene Sexualstrafrecht sei deswegem nur ein Puzzlestück im grösseren Ganzen, appelliert Leon Guggenheim.

Die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ setzt ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt. (Foto: Nathalie Jufer, FRIEDA)