Schweizer Rohstoffhandel: «Ein trügerischer Abschied?»

«Die Schweiz und der Handel mit russischem Öl: Ein trügerischer Abschied?» - So lautet der Titel einer >
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Ganze 550 Rohstoffhandelsfirmen haben laut dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA ihren Hauptsitz in der Schweiz, darunter beispielsweise Glencore, Trafigura, Gunvor oder Vitol. Ein Fünftel des weltweiten Rohstoffhandels wird über die Schweiz abgewickelt - die kleine Schweiz ist somit der grösste Umschlagplatz für Rohstoffe. ... >
Im heutigen Info reden wir über das Rohstoffunternehmen Glencore. Mit dem Konzernkritiker und ehemaligen Nationalrat Josef Lang sprechen wir über die Verstrickungen der russischen Elite mit dem Rohstoffhandelsplatz Schweiz. Jo Lang ist einer der besten Kenner des Rohstoffhandels in der Schweiz. Der Beitrag der Sendung: Wie Putins Kriegskasse am Kanton Zug hängt – Radio Bern RaBe
Klima, Krieg, Korruption und Konflikte. Das sind die brisanten Themen, die Jo Lang mit der Firma Glencore in Verbindung bringt. Glencore ist die weltweit grösste Unternehmensgruppe, die mit Rohstoffen handelt. Ihr Hauptsitz befindet sich in Baar im Kanton Zug. Seit über 30 Jahren beobachtet Jo Lang das Treiben der Firma, die damals noch «Marc Rich & co» heisst. Jo Lang sass für die grüne Partei Kanton Zug ... >
Drei Viertel des weltweiten Handels mit russischer Kohle werde über die Schweiz abgewickelt, das schreibt Public Eye in der heute veröffentlichten Recherche mit dem Titel Die Schweiz – Putins Kohlekraftwerk. In akribischer Arbeit zeigt die Organisation darin auf, welche Unternehmen sich hierzulande niedergelassen haben und porträtiert die ... >
Begleitet von Protesten fand gestern in Zug die jährliche Aktionärsversammlung von Glencore statt. Der Schweizer Rohstoffkonzern versucht seit Monaten sein Image aufzupolieren, mit einer Kampagne, die der Blick als «Durchsichtiges Ablenkungsmanöver» bezeichnete: Glencore setze sich gegen Ungleichheit ein, Glencore bekämpfe die Ursachen von Kinderarbeit, Glencore schaffe neue Berufsperspektiven für Frauen in Peru. Und vor allem: Glencore treibe die nachhaltige Mobilität voran und helfe, den ... >
Bis anhin wurde der Tiefseeboden auf der Suche nach Profit weitgehend verschont. Doch der Tiefseebergbau, also der Abbau von Material in rund 5000 Meter unter dem Meeresspiegel, könnte einen Beitrag leisten zur nachhaltigen Versorgung mit Rohstoffen, sagen Industrievertreter*innen. Denn im Tiefseeboden würden verschiedene Rohstoffe liegen, die die Elektroindustrie brauche, beispielsweise zur Herstellung von Handys und Computern. Umweltorganisationen warnen vor den schwerwiegenden Folgen. ... >
"Manipulative und verwirrende Pseudo-Argumente. Inhaltsfreie Propaganda." - Marko Kovic findet in seiner Analyse der Nein-Kampagne zur Konzernverantwortungsinitiative (KoVI) klare Worte. Marko Kovic ist Politik- und Kommunikationswissenschafter und Mitinitiator des medienkritischen Podcasts Das Monokel, welcher der Berichterstattung rund um ... >
Heute kommen die Gegner*innen der Konzernverantwortungsinitiative zu Wort; wir schauen, warum das sozialistische Kuba für Schweizer Banken ein rotes Tuch ist und im Rahmen unserer Serie zu den Berner Stadtratswahlen begleiten wir heute Natalie Bertsch von den Grünliberalen zum Bubenberg-Denkmal. Den Podcast gibt es hier:
Der Dokumentarfilm Trading Paradise beleuchtet das Tun von Rohstoff-Grosskonzernen, die STAF-Vorlage ist umstritten und die BEA ein zwiespältiges Unterfangen. Dies und mehr gibts im heutigen Info-Podcast zu hören:
Schulreisen, Skilager und Landschulwochen werden für Schulen immer mehr zur Belastung - eine Motion im Grossen Rat fordert mehr Geld vom Kanton Bern. 300 statt 500 Franken Minimal-Franchise will der Nationalrat - Gewerkschaften wollen Widerstand leisten und die Schwächsten besser schützen. Ein neuer Bericht belastet Glencore - der Rohstoffkonzern kümmere sich zu wenig um die Gesundheit der Anwohnenden seiner Minen in der Demokratischen Republik Kongo:
Heute im Info blicken wir nach Südamerika: In Brasilien sprechen wir über die kommenden Wahlen und in Peru über die Machenschaften des Schweizer Rohstoff-Multis Glencore.