„DIE WUNDERSAME VERWANDLUNG DER ARBEITERKLASSE IN AUSLÄNDER“.
So heisst der neuste Film des Schweizer Regisseurs Samir. Er erzählt die dunkle Geschichte der Arbeits-Migrant*innen in der Schweiz ab dem 2. Weltkrieg. Dabei kommen Zeitzeug*innen, unbekanntes Archivmaterial und private Familienfotos zu Wort.
Der Film soll jedoch nicht nur vergangene Gräuel entstauben, sondern auch aufzeigen, inwiefern sich die Situation für Menschen mit Kurzaufenthaltsbewilligungen bis heute kaum verbessert hat. Noch immer werden in der Schweiz gefährliche oder schlecht bezahlte Arbeiten häufig von Migrant*innen verrichtet, Stichwort Baustelle, Schlachthof oder Spargelernte.
Redaktionsmitglied Hüseyin Aydemir will im Subkutan Talk von Samir wissen, weshalb Migrant*innen der ersten Generation nicht von ihren Erlebnissen erzählen möchten, wieso sich ausgerechnet die Gewerkschaften lange gegen eine Besserung der Situation gewehrt haben und ob Samir im Kinosaal Lacher, Tränen oder geballte Fäuste antrifft.
Webseite des Films: Hier kannst du dich über Trailer, Spezialaufführungen, mediale Rezeption und vieles mehr informieren
8.April 25 - Kino Reitschule: Filmvorführung um 18.30 mit anschliessendem Podiumsgespräch.
Musik: Esa Cosa - Carlos Leal