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11. Mai 2026
Migrantinnen sind besonders stark von Arbeitsausbeutung betroffen

01:57 Nachrichten des Tages

Die wichtigsten Nachrichten des Tages
  • Weiterhin keine Einigung zwischen USA und Iran: Iran fordert ein Ende aller Kriegshandlungen und Entschädigungen für Kriegsschäden, sowie ein Ende der Seeblockade und der Sanktionen. Die USA wollen den Krieg nicht beenden, bevor die Parteien über Themen wie das iranische Nuklearprogramm verhandelt haben.

  • Eine Motion aus SVP-Kreisen will Gruppierungen auf Bundesebene verbieten lassen, die sich als «Antifa» oder «Schwarzer Block» bezeichnen. Der Regierungsrat empfiehlt dem Parlament die Motion zur Annahme. Der Bundesrat hat ein Antifa-Verbot bereits abgelehnt.

  • Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Öffentlichkeit ein Anrecht darauf hat, zu erfahren, welche Parteien bei der Offenlegung ihrer Finanzen schummeln. Dies unterstehe dem Öffentlichkeitsprinzip.

 

06:42

Extremismusexperte ordnet Mass-Voll-Aufmarsch in Luzern ein

Am Wochenende folgten gemäss Medienberichten rund Tausend Personen dem Aufruf von Mass-Voll nach Luzern. Mit dabei war auch die rechtsextreme junge Tat sowie weitere Rechtsextreme, auch aus dem Ausland. Zu einer Eskalation kam es nicht, dennoch zeigt Mass-Voll, wie das einstige Sammelbecken von Corona-Massnahmen-Gegner:innen immer mehr mit rechtsextremen Kreisen verschmilzt und viele Menschen mobiliseren kann. Fabian Eberhard ordnet ein.

11:24

Migrantinnen sind besonders stark von Arbeitsausbeutung betroffen

Unter falschen Versprechungen werden Menschen in die Schweiz gelockt. Wegen ihres prekären Aufenthaltsstatus oder wirtschaftlicher Abhängigkeit ist es oftmals nicht möglich, sich gegen die Ausbeutung zu wehren. Die FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration hatte vergangenes Jahr ihr Beratungsangebot ausgebaut und konnte fast zehn Prozent mehr Betroffene beraten, wie der heute veröffentlichte Jahresbericht zeigt.

16:58

Nordostbrasilien nach Bolsonaro

Brasilien hat in den vergangenen Jahren erlebt, wie schnell demokratische Strukturen unter Druck geraten können. Die Regierung von Präsident Jair Bolsonaro hat soziale Bewegungen geschwächt, staatliche Unterstützung gekürzt und kritische Stimmen zunehmend delegitimiert. Der Journalist Niklas Franzen war im Nordosten Brasiliens unterwegs. Er zeigt, wie bäuerliche Gemeinschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen dem Rechtsruck getrotzt haben und was sich seit der Rückkehr von Luiz Inácio Lula da Silva verändert hat.

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