Der Kanton Bern ruft aufgrund der Hitze zur gegenseitigen Fürsorge auf. Der Kantonsärztliche Dienst der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion Bern erinnert daran, sich vor Hitze zu schützen. Auch sollen sich alle auf gefährdete Personen im eigenen Umfeld achten.
Auch die Gewerkschaft UNIA ist wegen der Hitze alarmiert und weist auf die Arbeitnehmenden auf den Baustellen hin. Hoher Termindruck auf dem Bau führe dazu, dass Arbeitgeber und Bauherren selbst minimale Schutzmassnahmen immer wieder missachten. Die Bauarbeiter*innen fordern die Einstellung der Arbeit ab 33 Grad und entsprechende Anpassung des Endtermins.
Algerien, Marokko, Tunesien und Ägypten sollen asylrechtlich neu als sichere Herkunftsländer gelten. Der Nationalrat hat dazu eine Motion der SVP-Fraktion angenommen. Diese wollte eigentlich noch die Türkei als sicheren Staat dazuzählen. Das wurde jedoch vom Nationalrat abgelehnt.
10:26
Am 14. Juni ist feminsitscher Streiktag, so auch vergangnenen Sonntag. Bereits zum dritten Mal in Folge organisierte das feministische Kollektiv Emmental eine Demonstrantion in Langnau. Gut 150 Menschen demonstrierten für feministische Anliegen. Vom Viehmarktplatz ging es zum Bahnhof – auf der Strasse. Wir waren vor Ort und haben Eindrücke eingesammelt.
17:09
Die Schweiz war in den 80er und 90er Jahre ein Treffpunkt der offenen Drogenszene über die Grenzen hinaus. Später sollte die Schweizer Drogenpolitik mit dem Viersäulenmodell weltweit Schule machen. Den Anfang machte dieser Ansatz in Bern: die heutige Stiftung für Suchthilfe CONTACT errichtete vor 40 Jahren den ersten Konsumraum. Geschäftsleiterin Mirjam Rotzler erzählt im Gespräch von den Auslösern für diese Entwicklung und wo die Drogenpolitik heute steht.