Von
am
19. Juni 2026
Die Aktion «Beim Namen nennen» gedenkt den Verstorbenen im Mittelmeer
Nachrichten des Tages
  • Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB)ergreift das Referendum gegen einen Entscheid des Parlaments zu den Mindestlöhnen. Das Parlament will, dass Löhne in allgemeingültigen Gesamtarbeitsverträgen Vorrang haben vor Mindestlöhnen, die auf kantonaler oder Gemeindeebene beschlossen wurden.

  • Das Bündnis «Nein zu neuen AKW» bereitet ein Referendum gegen den vom Parlament beschlossenen Gegenvorschlag zur «Blackout-Initiative» vor. Das Parlament hat im Gegenvorschlag beschlossen, das Neubauverbot für Atomkraftwerke zu streichen. Das Bündnis «Nein zu neuen AKW» wird getragen von der Schweizerischen Energiestiftung, Greenpeace und den Grünen.

  • In der Nacht auf heute hat die israelische Armee ihre Angriffe auf den Süden Libanons wieder intensiviert.

    Nachdem die USA und Iran ihre gemeinsame Absichtserklärung angekündigt hatten, war die Gewalt im Südlibanon zurückgegangen. Nun hat Israel mit einer Welle an Luftschlägen die Kampfhandlungen wieder intensiviert. Gemäss der libanesischen Zeitung L'Orient le Jour sind dabei mindestens 25 Menschen gestorben.

Die Offene Kirche gedenkt jenen, die beim Versuch das Mittelmeer zu überqueren gestorben sind

06:30

Am Samstag ist der Weltflüchtlingstag. In Bern wird bei der Heiliggeistkirche den Menschen gedacht, die bei der Überquerung des Mittelmeers verstorben sind und zwar im Rahmen der Aktion «Beim Namen nennen». Silvia Stohr, Pfarrerin in der Kirche und Francisco Droguett, Projektleiter der Aktion, erzählen in der Reportage von den Vorbereitungen und von Schicksalen, die sie nur schwer loslassen können.


Stichwahl in Kolumbien: Die linke Gegenmobilisierung läuft auch Hochtouren

12:30

Am Sonntag entscheidet Kolumbien über einen neuen Präsidenten. Zur Stichwahl steht ein Kandidat der Linken, Ivan Cepeda. Er würde das Programm des aktuellen Präsidenten Gustavo Petro fortsetzen. Sein Kontrahent verspricht einen Machtwechsel: Der Ultrarechte Abelardo de la Espriella will den Staat radikal zusammenkürzen.
Wer sind die beiden Kandidaten? Und worauf kommt es am Sonntag nun an? Darüber haben unsere Kolleg*innen von Radio Onda berichtet.

00:00
00:00
Herunterladen
Teilen
Rabe
Radio Bern: RaBe Sulgenrain 28, 3007 Bern,
rabe@rabe.ch
Studio:
031 330 99 99
,
studio@rabe.ch