Die Hälfte der Menschheit hat sie – und doch ist sie ein untererforschtes Thema: die Menstruation. Starke Mensbeschwerden schränken die Betroffenen einmal im Monat in ihrem Alltag ein – und doch gibt es kaum Zahlen für die Schweiz. Ein Postulat von zwei Grünen Gemeinderätinnen der Stadt Zürich verlange zu prüfen, wie Mitarbeitende mit regelmässigen und starken Menstruationsbeschwerden unterstützt werden können und ob ein Bedarf für bezahlte Dispensen besteht. Die Stadt Zürich beauftragte das interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern mit der Studie zu Mensbeschwerden der städtischen Angestellten am Arbeitsplatz. Die operative Leiterin dieser quantitativen Befragung, Dr. Christine Bigler, erzählt von den Resultaten, den Handlungsmöglichkeiten und auch der Kritik an den unterschiedlichen Lösungsansätzen.
Die Sendung gehört zur "Bi aller Liebi"-Reihe "Reproduktive Gerechtigkeit“, die sich mit Fragen rund um die menschliche Fortpflanzung beschäftigt.