Die Freibäder Marzili, Wyler und Weyermannshaus setzen seit Juni auf einen Sicherheitsdienst. Das Unternehmen Taktvoll patrouilliert mittwochs sowie an Wochenenden mit je zwei Mitarbeitenden pro Bad. Die Stadt Bern rechnet für den Pilotversuch mit Kosten von rund 30’000 Franken. Gründe seien Streitigkeiten unter Badegästen, Pöbeleien gegenüber dem Personal und Belästigungen gegenüber jungen Frauen.
Der Gemeinderat hat heute das Budget 2027 vorgestellt und den Aufgaben- und Finanzplan (AFP) der nächsten drei Jahre verabschiedet. Er halte an seinem Kompass für einen verantwortungsvollen finanzpolitischen Weg fest. Es handle sich um ein erneut ausgeglichenes Budget. Eine strategische Priorisierung schaffe Handlungsoptionen für die Jahre ab 2028. Die Mitte-Partei kritisiert die prognostizierten Steuereinnahmen, sie seien zu hoch. Das Grüne Bündnis übt ebenso Kritik. Zuspruch kommt von der SP/JUSO-Fraktion. Das Budget 2027 wird im Parlament als nächstes diskutiert, im Herbst kommt es vor die Stadtberner Stimmbevölkerung.
Iran und USA einigen sich auf dem Bürgenstock auf einen Fahrplan für eine endgültige Einigung innerhalb von 60 Tagen. Desweiteren habe man sich auf eine Koordinierungsstelle zur Konfliktvermeidung geeinigt, um ein Ende der militärischen Operationen im Libanon sicherzustellen. Gemäss Al-Jazeera erkläre der israelische Verteidigungsminister Israel Katz, dass die israelischen Streitkräfte im Südlibanon bleiben würden. Die Hisbollah versprach, jedem Verstoss gegen den Waffenstillstand entgegenzutreten.
Bei den Wahlen in Kolumbien scheint sich der Hardliner Abelardo De La Espriella druchzusetzen. In der Stichwahl liegt er nach Auszählung fast aller Stimmen vorn. In der ersten Wahlrunde Anfang Juni hatte keiner der beiden Kandidaten die absolute Mehrheit erreicht. Rund 400'000 Wähler:innen gaben bei der Stichwahl leere Stimmzettel ab, was in der Regel als Protestwahl gewertet wird.
Kurz nach seinem Amtsantritt hat der US-Präsident Donald Trump die Entwicklungsbehörde USAID aufgelöst. Zahlreiche Länder weltweit standen von einem Tag auf den anderen ohne Entwicklungsprojekte und ohne humanitäre Hilfe da. Ein internationales Forschungsteam hat nun untersucht, wie sich der abrupte Wegfall der Hilfszahlungen ausgewirkt hat. Die Studie verglich Länder, die zuvor viel Unterstützung erhalten hatten mit solchen, die keine erhalten hatten. Das Ergebnis: Der abrupte Wegfall der USAID-Unterstützung führte zu mehr bewaffneten Konflikten.
Das Theaterprojekt «Ar.Mut was wäre, wenn ich?» versucht, die Lebensrealität von Armutsbetroffenen zu vermitteln. Dafür muss das Publikum eine Wohnung im Murifeldquartier besuchen. Das RaBe-Info war auf der Probe.