Im Südsudan haben Bewaffnete zwei Blauhelmsoldaten aus Äthiopien bei einem Angriff auf eine Patrouille getötet. Die UNO-Mission UNMISS teilte mit, sieben weitere Personen seien verletzt worden. Die UNO entsandte nach eigenen Angaben eine schnelle Eingreiftruppe, um das Gebiet zu sichern. UNMISS-Chefin Anita Kiki Ghebo forderte die Behörden auf, den Vorfall rasch zu untersuchen.
Der Kanton Bern will das Vetorecht der Gemeinden bei Wind- und Solaranlagen von nationalem Interesse abschaffen. Die Interessen der betroffenen Gemeinden sollen zwar berücksichtigt werden, Projekte aber nicht zu stark einschränken. Aus Gemeinden kommt bereits Kritik, so die Tageszeitung der Bund. In Kirchlindach, wo ein Windpark geplant ist, wurde die Gemeinde laut Gemeindepräsident Adrian Müller nicht ins Konsultationsverfahren einbezogen. Befürworter:innen sehen darin einen Schritt, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen.
Sogenannte polizeifeindliche Graffitis, wie «ACAB» oder «1312» sollen schneller entfernt werden. Dass will der Berner Polizeiverband von den Berner Gemeinden, schreibt die Tageszeitungen Bund. Dass dieser weitverbreitete Slogan monatelang an öffentlichen Orten sichtbar bleibt, störe den Polizeiverband Bern-Kanton. Der Verband verschickte die Aufforderung an die über 300 Gemeinden. Darin fordert die Personalvertretung der Berner Polizistinnen und Polizisten die kommunalen Behörden auf, aktiver gegen diese Graffiti-Slogans vorzugehen.
09:21
Am Freitag tat die Gewerkschaft FAU mit ehemaligen Angestellten des Bieler Kinder- und Jugendheims La Ferme du Soleil an die Öffentlichkeit und stellt Forderungen an den Stiftungsrat sowie an die Politik. Denn es sind schwere Vorwürfe, die die ehemalige Angestellten gegen die Leitung erheben: Zwölfstündige Arbeitstage, Burn-Outs beim Personal und Lieblosigkeit sowie fragwürdige Erziehungsmethoden gegenüber den dort platzierten Kindern.
20:59
Schmelzwasser aus den Gletschern und Schneedecken ist eines der wichtigsten Wasserressourcen der Schweiz. Es sorgt u.a. dafür, dass unsere Stauseen gut gefüllt sind und wir Strom produzieren können. Aufgrund des niedrigen Schneefalls im Winter, gab es dieses Jahr nur wenig Schmelzwasser. Deshalb sind die Stauseen relativ leer. Das wirkt sich auf auf unsere Stromversorgung aus. Wie genau erklärt Hydrologe Massimiliano Zappa von der der eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL).