In Deutschland, im niedersächsischen Stade, gab es nach einem Schusswaffenangriff auf eine Jugendhilfeinrichtung sechs Tote – darunter vier Frauen – und laut Polizei eine einstellige Zahl von teils schwer Verletzten. Gemäss der TAZ hat die Polizei drei Tatverdächtige verhaftet. Obwohl am Montagnachmittag noch nichts Genaues über Hintergründe oder Motivlage bekannt war, verbreiteten Rechtsextreme und Hetzportale weitläufig Desinformationen über verschiedene Social-Media-Plattformen, so die TAZ. Die Polizei warnte vor Fehlinformationen und Gerüchten in Whatsapp-Gruppen und sozialen Medien.
Drei Schweizer Museen haben achtzehn Kulturgüter aus dem Königtum Benin an Nigeria zurückgegeben, so das Eidgenössische Departement des Innern (EDI). Die Kulturgüter, die in höfischen und religiösen Kontexten verwendet wurden, gehören zu den berühmten «Benin-Bronzen». Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie aus dem Königreich Benin im heutigen Nigeria geraubt und nach Europa gebracht. Die Eidgenossenschaft übergab Nigeria zusätzlich fünf in der Schweiz eingezogene Kulturgüter.
Der Kanton Bern will verhindern, dass Geflüchtete aus der Ukraine mehr Unterstützung erhalten
Um Mehrkosten in Millionenhöhe abzuwenden, plant Regierungsrat Pierre Alain Schnegg (SVP) eine entsprechende Verordnungsänderung, das berichtet die Tageszeitung der Bund. Eigentlich sieht das Asylgesetz vor, dass anerkannten Flüchtlingen nach fünf Jahren reguläre Sozialhilfe zusteht. Für rund 4000 im Kanton Bern lebende Personen mit Schutzstatus S stünde dieser Wechsel im nächsten Jahr an. Denn die Ansätze der Asylsozialhilfe sind deutlich tiefer als jene der regulären Sozialhilfe.
08:30
Dass eine trans Frau am Sonntag von der Polizei gewaltvoll aus dem Frauenbereich des Marzilibads gebracht wurde sei ein Fehler gewesen. Ursina Anderegg ist Direktorin für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern und im RaBe-Info zu Gast.
19:24
Seit mehr als eineinhalb Jahren dauern die regierungskritischen Proteste in Serbien an. Zentrale Forderung ist der Rücktritt des Präsidenten Aleksandar Vucic und vorgezogene Neuwahlen. Am Samstag hat Vucic nun angekündigt, dass er in einigen Wochen zurücktreten werde. Was bedeutet das? Die Politologin Valentina Petrovic ordnet ein.