Über die Sendung

Radio Bern ist das einzige waschechte Berner Lokalradio – seit 1996. RaBe produziert regelmässig Spezialsendungen, Live-Übertragungen und eigene Events.

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Sendungsmachende
Andrea Isler
Gisela Feuz
Katrin Hiss
Magdalena Nadolska
Martin Schneider
Michael Spahr
Samuel Loosli
Thomas Baumann
Wilma Rall
Nächste Sendungen
  • Fr, 20.10., 11:30 - 12:00
  • Fr, 20.10., 18:30 - 19:00
  • Do, 26.10., 19:00 - 20:00
  • Fr, 3.11., 11:30 - 12:00
  • Fr, 3.11., 18:30 - 19:00
  • So, 5.11., 14:00 - 15:00
  • Do, 9.11., 19:00 - 20:00
  • So, 12.11., 14:00 - 15:00
  • So, 12.11., 23:00 - 1:00
  • Fr, 17.11., 11:30 - 12:00
Sendungsportrait

Die Geschichte des RaBen

RaBe ist seit 20 Jahren auf Sendung, die Geschichte begann aber schon viel früher. In den 1980er-Jahren gab es einen ersten Anlauf ein Alternativradio für Bern zu schaffen. 1994 sendete RaBe in einem Kurzversuch zehn Tage lang auf UKW aus dem Wasserwerk. Am 1. März 1996 ging’s dann richtig los.


Hier die wichtigsten Meilensteine des einzigen unabhängigen Berner Radios:

1981 Gründung des Vereins Alternatives Lokalradio Bern (ALB), inspiriert vom alternativen Lokalradio LoRa in Zürich.

1983 Erste Bemühungen um eine Sendelizenz scheitern, das Projekt ALB wird vorerst aufs Eis gelegt.

1993 Gründung des Vereins Radio Bern, initiiert von Leuten aus dem Umfeld des autonomen Kulturzentrums Reitschule und Initianten des ALB.

März 1994 In einem bewilligten Kurzversuch wird ausprobiert, wie ein kommerzfreies Lokalradio in Bern gestaltet werden könnte

1995 Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM erteilt Radio RaBe eine Sendekonzession für ein 24-Stunden Programm

1. März 1996 Endlich: Sendestart!

1999 Ein Studiobrand zerstörte die Technik vollständig. Die Brandursache konnte nie geklärt werden. Der Sendeunterbruch beträgt lediglich 5 Stunden.

2001 Die erste Sendung «der Morgen» geht über den Äther.

2004 RaBe erhält den 1. Integrationspreis der Stadt Bern.

2006 Zum 10-jährigen Geburi schenkt sich RaBe zum ersten Mal seit den Anfängen ein Fest. Seither findet jährlich ein RaBe-Fest statt.

2009 Aufgrund der kritischen finanziellen Situation wird ein Reformprozess eingeleitet. RaBe wird umstrukturiert, die Finanzen werden saniert und der Auftritt wird überarbeitet

Februar 2010 RaBe schmückt sich mit neuen Federn und erhält ein neues farbiges Logo, eine neue Webseite und neue Radio-Jingles.

April 2010 RaBe-Fans bekennen Farbe und postieren RaBe-Flaggen prominent an ihre Fenster und Balkone. Seither sind die farbigen RaBe-Fahnen überall in Bern zu sehen.

2011 RaBe erhält den mit 30‘000 Franken dotierten Kulturpreis des Kantons Bern. Die kulturellen Kommissionen honorieren damit eine aus ihrer Sicht «wichtige Kulturinitiative».

Oktober 2012 RaBe erhält sein 1000. Mitglied.

2015 Verleihung des Prix Printemps für die Sendung «Radio loco- motivo».

2016 RaBe feiert den 20. Geburtstag mit zahlreichen Aktionen und Anlässen: www.wahnsinnsradio.ch

High-Tech-Minimalist Boris Brejcha bei RaBe

Ein Interview mit dem Techno-DJ, der am Donnerstag, 7. September 2017 im Gaskessel auftritt – live auch auf RaBe…

 
Der Pfälzer Boris Brejcha hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem Fixstern der elektronischen Musik gemausert. Bereits 2009 begeisterte der High-Tech-Minimalist im ausverkauften Dachstock und sorgte 2015 erneut für ein ausverkauftes, technoides Spektakel in der Hauptstadt. Mittlerweile seit geraumer Zeit auch Labelbetreiber, ist der begnadete Produzent und DJ am Donnerstag, 7. September 2017, zurück in der Hauptstadt. Gemeinsam mit seiner FCKNG SERIOUS-Crew gastiert er im Gaskessel, wo er sein Live-DJ-Set kredenzt, das wie gehabt zum grössten Teil aus eigenen Produktionen besteht. Auf der Mainstage gehen dem Grand-Seigneur seine Label-KumpanInnen Ann Clue, Deniz Bull und Theydream zur Hand – während Dropout im Konvex 2 mit Naturklangs Patrischa aus Zürich und den hauseigenen Residents Bfly Steiner, Le Bérger und Corpataux das ihrige zu einer ausgelassenen Feiernacht mit hochwertiger Electronica beisteuert.

 
boris-brejcha
 
Radio RaBe ist live vor Ort und überträgt die Veranstaltung ab 20.00 Uhr – inkl. Live-Interview mit dem grossen Boris Brejcha und weiteren (Party-)Gästen.

RaBe hatte die Gelegenheit, Boris bereits im Vorfeld einige Fragen zu stellen – seine Antworten wollen wir dir nicht vorenthalten.

Was gefällt dir besonders an Bern. Was ist dir von deinen vergangenen beiden Gigs in Erinnerung geblieben?

Bern ist eine tolle Stadt. Bei meinem ersten Besuch war ich zusammen mit meiner Schwester da und wir hatten Zeit uns die Stadt anzuschauen. Und auch die leckere Küchen kennenzulernen. Das ist sehr viel Wert. Denn meistens sieht man ausser dem Flughafen, dem Hotel und dem Club nicht wirklich viel. Die Auftritte an sich waren super in der Vergangenheit. Es war immer eine super Stimmung. Bern weiss wie man Party lebt 🙂

Was sind seit 2009 – deinem ersten Bern-Booking – die grössten Veränderungen in deinem privaten sowie musikalischen Leben?

Ich denke Musik-technisch entwickelt man sich immer weiter. Von ganz alleine. Die Möglichkeiten sind beim Musik machen ja unendlich und es kommen immer wieder neue Synthesizer auf den Markt die einen ziemlich inspirieren können. Persönlich wird man einiges erfahrener umso länger man in der DJ-Szene ist. Für mich haben die Reisen nach Brasilien und auch Argentinien am meisten Einfluss genommen…. Das Leben mit all seinen Kleinigkeiten lieben zu lernen. In solchen Ländern muss man schon etwas Geduld mitbringen 🙂 „Go with the flow“ ist hier das Motto. Kommt der Fahrer nicht um 2 Uhr, wie ausgemacht, kommt er eben um 3 Uhr 🙂 Ich als gebürtiger Deutscher hatte da damals so meine Probleme. Aber mittlerweile ist das alles super easy. Und ich muss sogar öfter mal schmunzeln wenn sich Menschen bei uns aufregen weil die Bahn 5 Minuten Verspätung hat.

Seit dem letzten Bern-Gig sind gut drei Jahre vergangen. Damals war FCKNG SERIOUS noch ein Neuling in der Szene. Was hat sich hier in der Zwischenzeit getan?

Ja. Da steckte mein Label noch in den Kinderschuhen. Mittlerweile ist es ein ziemlich weit verbreiteter Name. Das freut uns sehr. Wir hatten den Fokus darauf gelegt, das wir zu Beginn des Labels ganz viele Label Nights spielen. In der ganzen Welt. In Argentinien, Brasilien, Deutschland, etc… Somit konnte sich der Name optimal verbreiten. Ich selbst oder ein Künstler generell, entwickelt sich ja immer weiter. Von Jahr zu Jahr gibt es immer neue Wege und Ziele die man sich setzt und erreichen will. Für mich persönlich war mein letztes Album „22“ sehr ausschlaggebend. Darin steckt einiges an Herzblut und Impressionen und schlägt zugleich eine neue Richtung für mich ein. Den Spagat zu schaffen zwischen Underground Musik und einem Hauch Kommerz ist genau die Richtung die mir am besten gefällt und wo mein Herz aufgeht. Ich hatte einen sehr großen Erfolg mit meinem letzten Album und bin gespannt was die Zukunft noch so bringen wird.

Was hält die nahe Zukunft für dich bereit, vorauf freust du dich besonders?

Die Zukunft hält so einiges bereit… Bis Ende des Jahres werden unsere Künstler Ann Clue, Deniz Bul und Theydream noch jeweils eine EP veröffentlichen. Ich selbst werde zwei Singles und mein neues Album auf einem Berliner Major veröffentlichen. Noch dieses Jahr. Das ist für mich persönlich ein weiterer großer Schritt in meiner Karriere. Darauf freue ich mich schon sehr. Zudem sind wir auf Hochtouren am planen und kalkulieren um mein „Boris Brejcha Showcase“ nach Europa zu holen. Bisher hatten wir ihn zweimal in Brasilien durchgeführt. Es ist wie ein kleines Boris Brejcha Konzert. Meine Musik, mit perfekt darauf abgestimmten Visuals, die das ganze Konzept abrunden und so eine noch intensivere Atmosphäre schaffen. Es wird kein Leichtes sein, aber wir geben unser bestes die Show auch in Europa umsetzen zu können.
 

 
Mehr von Boris Brejcha sowie sein mit Hochspannung erwartetes Set gibt’s morgen ab 20.00 Uhr live bei Radio RaBe oder ab 21.00 Uhr direkt live vor Ort im Gaskessel Bern:
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