Von
am
1. Juni 2026
Ein «Survival Kit» für koloniale Kulturgüter

06:35

Was geschieht mit kolonialen Kulturgütern nach der Rückgabe?

Die Diskussion über die Rückgabe kolonialen Kulturguts aus Museen hat die Schweiz längst erreicht. 2026 bekommt sie neue Impulse aus Bern: Ein Kooperationsprojekt unter dem Titel «After Restitution» zwischen dem Historischen Institut der Universität Bern und dem Berner Historischen Museum, unterstützt von der «Initiative Afrique» der Universität Bern, will den Dialog über die Rückgabe von Sammlungen fördern und neue Forschungsperspektiven auf die Geschichte Afrikas eröffnen.

Anlässlich dessen fand vergangene Woche eine Podiumsdiskussion statt. Dabei kamen Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft, Kurator:innen und Forschende zusammen. Im Zentrum stand die Frage: Was passiert «after restitution»? Also: Was geschieht nach der Rückgabe von Kulturgütern? Wie können Museen, Forschung und Gesellschaft künftig zusammenarbeiten? Und wie lassen sich neue Netzwerke bilden?

Mit dabei war Ken Aïcha Sy. Sie ist senegalesische Kuratorin und Forscherin und seit zwei Jahren Direktorin der Galerie des Institut français in Dakar sowie von Polimage.

Ken Aïcha Sy hat das Projekt «Survival Kit» ins Leben gerufen – ein fünfjähriges Forschungsprojekt, das die senegalesische Kunstszene und bedeutende Künstler:innen zwischen den 1960er- und 1990er-Jahren in den Fokus rückt.

Im sendungsfüllenden Talk hören wir Ken Aïcha Sy – Kuratorin und Forscherin aus Senegal sowie Kunstvermittlerin und Gründerin des Projekts Survival Kit.

 

00:00
00:00
Herunterladen
Teilen
Rabe
Radio Bern: RaBe Sulgenrain 28, 3007 Bern,
rabe@rabe.ch
Studio:
031 330 99 99
,
studio@rabe.ch