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1. Oktober 2025
Funkelnde Utopien in der Galerie Glaab
Galerie Glaab
Foto: Galerie Glaab Saeko Ehara verbindet KI mit generativer Kunst und verwandelt Erinnerungen an ihre Kindheit in visuelle Visionen

Funkelnde Blumenbilder, traumartige Welten, knallende Farben – so sehen die Arbeiten von Saeko Ehara aus. Die japanische Künstlerin verbindet Künstliche Intelligenz mit generativer Kunst und verwandelt persönliche Erinnerungen in visuelle Visionen. «Meine Inspiration kommt aus den Erinnerungen an meine Kindheit. Ich möchte eine Welt voller kira kira erschaffen – kira kira bedeutet ,funkeln‘», erklärt Ehara. Dieses Funkeln entsteht durch den Einsatz von KI. Für sie ist die Technologie keine Bedrohung, sondern eine kreative Kollaborateurin, die ihre Bilder in neue, traumartige Dimensionen führt. «KI übernimmt die Teile, die ich selbst nicht umsetzen kann. Viele meiner Bilder zeigen Dinge, die ich allein nicht erschaffen könnte», sagt Ehara. Im Allgemeinen empfindet sie japanische Künstler:innen als weniger zurückhaltend im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. «Wir sehen sie als Werkzeug oder als Mitgestalterin unserer Arbeiten.»

Wie vielseitig diese Zusammenarbeit ausfallen kann, zeigt die Ausstellung «LUMINOUS UTOPIA»: Im Zentrum steht ein gewebtes Textil, das aus Fäden in sechs Farben ein schillerndes Blumenbild entstehen lässt, voller kira kira. «Blumen stehen im Zentrum meiner Inspiration. Als Kind habe ich Bilderbücher über Blumen geliebt. Diese Motive sind tief mit meinem Hintergrund verbunden.»

Präsentiert wird «LUMINOUS UTOPIA» in der Galerie Glaab in Bern, die von Jasmin Glaab geleitet wird. Die kommerzielle Galerie zeigt und verkauft ausschliesslich Werke von Künstlerinnen – ein Beitrag zur weiblichen Geschichtsschreibung, wie Glaab betont.

Saeko Ehara in Bern

Die Einzelausstellung «LUMINOUS UTOPIA» von Saeko Ehara eröffnet am Donnerstag um 18 Uhr in der Galerie Glaab und läuft bis zum 18. Oktober.


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