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8. Juni 2026
Dezentrale Aktionen statt Grossdemo am 14. Juni
Die Nachrichten des Tages
  • Nach wie vor gibt es Uneinigkeit über die Zahl der Verletzten an der Palästinademo vom 11. Oktober: Im offiziellen Polizeibericht ist die Rede von einer leicht verletzten Person. Unterschiedliche Organisationen, darunter Amnesty International schreiben von 326 Verletzten. Nun schreibt der Gemeinderat in einer Vorstossantwort, dass die Notfälle der Spitäler 30 Behandlungen im Zusammenhang mit der Kundgebung meldeten.

  • Zum ersten Mal seit Inkrafttreten der Waffenruhe, greift Israel den Iran an. Der Angriff folgte auf eine Raketensalve, die der Iran am Sonntag auf Israel abgefeuert hatte. Die iranischen Offiziellen bezeichneten diese als Warnung, weil Israel erneut die südlichen Vororte Beiruts angegriffen hatte.

    US-Präsident Trump warnte Israel davor, mit Vergeltungsschlägen zu reagieren.

  • Bei einem Erdbeben auf den Philippinen sind mindestens 15 Menschen gestorben.

    Das Erdbeben der Stärke 7.8 ereignete sich vor der Küste der Insel Mindanao. In vielen Gebieten Südostasiens gilt eine erhöhte Tsunamigefahr.

     

06:34

Dezentrale Aktionen statt Grossdemo am 14. Juni

Jedes Jahr am 14. Juni füllt sich die Berner Innenstadt mit Tausenden von violett gekleideten Menschen. Zumindest war das in den vergangenen Jahren so: Am feministischen Streik mobilisierte das Berner Streikkollektiv zur grossen Demonstration. Nächsten Sonntag ist das anders. Das Feministische Streikkollektiv Bern hat sich entschieden, dieses Jahr keine zentrale Grossdemonstration zu organisieren. Die Gründe dafür hören wir im Interview.

14:45

Europa schottet sich weiter ab

Aktuell verschärft die Europäische Union mit der GEAS-Reform ihre Migrationspolitik und die europäische Grenzagentur Frontex rüstet nunmehr seit zehn Jahren auf. Bartholomäus Laffert ist Journalist und Mitglied beim Selbstlaut Kollektiv. Er berichtet regelmässig über die Situation an den europäischen Aussengrenzen. Im Interview spricht er über die Situation vor Ort.


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