Als Reaktion auf die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ali Chamenei vom 1. März feuerte die libanesische Hisbollah-Miliz Raketen auf Israel. Daraufhin startete Israel eine Offensive im nördlichen Nachbarland Libanon und löste damit die Vertreibung von Hunderttausenden Menschen aus.
Gestern Sonntag sprachen die libanesischen Behörden von über 100 Tausend Menschen in Notunterkünften und mehr als einer halben Million Vertriebener.
Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden durch die israelischen Angriffe bisher rund 400 Menschen getötet und mehr als Tausend weitere verletzt. Die israelische Armee teilte mit, sie habe fünf ranghohe Kommandeure der iranischen Al-Kuds-Brigaden bei einem Angriff auf ein Hotel in Beirut getötet. Die Al-Kuds-Brigaden sind die Auslandsabteilung der iranischen Revolutionsgarden.
Vor Ort aktiv ist auch die humanitäre Organisation HEKS. Am Freitag hat das RaBe-Info mit Sebastian Zug gesprochen. Er ist Projektverantwortlicher für den nahen Osten bei HEKS. Im Beitrag hören wir, wie die Situation vor Ort aussieht.