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14. April 2026
Iraner:innen mit negativem Asylentscheid kritisieren die Schweizer Asylpraxis

Die wichtigsten Nachrichten des Tages
  • In der betriebsinternen Kita eines grossen Berner Unternehmens werden mutmassliche Übergriffe untersucht. Eine Betreuungs­person wurde freigestellt. Ein Verdacht sei im Februar geäussert worden, dies gehe aus einem internen Schreiben der Unternehmensführung hervor. Nachdem die Eltern über den mutmasslichen Übergriff informiert worden waren, kam dem Schreiben zufolge ein weiterer Verdacht auf.


  • Mit einem überdimensionalen Busbillett hat der Freiheitsfonds Schweiz gestern Nachmittag die Petition «Kein Gefängnis für Armut» beim Hauptsitz der SBB abgegeben. Die Petition mit fast Viereinhalbtausend Unterschriften will, dass die SBB künftig auf Strafanzeigen bei Fahren ohne gültiges Billett verzichtet. Im Frühjahr lehnte der Nationalrat eine Motion ab, welche die Ersatzfreiheitsstrafe in gewissen Fällen abschaffen wollte.


  • Der Gemeindepräsident von Crans Montana wurde gestern von der Justiz während über 11 Stunden vernommen. Bei der Anhörung ging es um die Verantwortung der Gemeinde bei der Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation am 1. Janaur 2026. Anwälte der Opferfamilien kritisierten nach der Anhörung, Nicolas Féraud habe zeitweise ausweichend geantwortet. Férauds Verteidiger betonte, die Gemeinde habe bei der Sicherheit nicht gespart. Eine weitere Anhörung ist geplant. Féraud muss sich wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung verantworten. Ebenso wie die acht anderen Angeklagten in diesem Fall gilt auch für ihn die Unschuldsvermutung.


  • Gestern begann die Blockade der iranischen Häfen am persischen Golf. Das US-Zentralkommando erklärte, die Blockade gelte für alle Schiffe, die iranische Häfen oder Küstengebiete anlaufen oder verlassen, während Schiffe, die nicht-iranische Häfen anlaufen, nicht behindert würden.

Israel verstärkt Angriffe: Die Gesundheitsversorgung im Libanon am Limit

06:28

Heute sollen in Washington erste Gespräche zwischen Israel und Libanon beginnen für einen möglichen Waffenstillstand. Doch in der letzten Woche hat Israel seine Angriffe auf den nördlichen Nachbarn verstärkt. Und brachte damit die Gesundheitsversorgung Libanons an ihre Grenzen. Was das für die Gesundheitsversorgung des Landes bedeutet, erklärt Shazia Islamsha von Ärzte ohne Grenzen (MSF).

Abgewiesene Asylgesuche: Iraner:innen in der Schweiz fordern vorläufige Aufnahme

10:35

Weniger als ein Viertel erhielt Asyl. Etwa ein Sechstel erhielt eine vorläufige Aufnahme. Zu wenig, findet die Gruppe «Empathie und Einheit». In dieser Gruppe organisieren sich Iraner:innen in der Schweiz mit abgewiesenem Asylgesuch. Sie kritisieren die Asylpraxis des SEM und fordern angesichts der Situation im Iran mindestens eine vorläufige Aufnahme.

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