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30. April 2026
Pressefreiheit global auf Tiefststand
Nachrichten des Tages
  • In der Stadt Bern wird die Situation betreffend Sucht anspruchsvoller. Der Gemeinderat der Stadt Bern hat den Suchtbericht 2024 und 2025 zur Kenntnis genommen. Die Analyse zeigt: Die Probleme im Suchtbereich werden dichter und komplexer. Das stellt höhere Anforderungen an die bestehenden Angebote. Besonders schwierig bleibt die Lage beim Wohnen und bei Obdachlosigkeit.

  • Im Kanton Bern sorgt die Spermienqualität für politische Diskussionen. Ein Vorstoss im Grossen Rat verlangt Daten zur Spermienqualität junger Männer. Auch regionale Unterschiede sollen geklärt werden. Der Regierungsrat unterstützt das Anliegen teilweise. Eine umfassende Studie sei nur schweizweit sinnvoll.

  • Der Nationalrat will automatische Prämienverbilligung der Kantone. Alle Kantone sollen den Anspruch von Versicherten auf individuelle Prämienverbilligung automatisch prüfen müssen. Als Nächstes ist der Ständerat am Zug.

  • Daniel Lampart verlässt den Schweizerischen Gewerkschaftsbund.Lampart prägte die Gewerkschaften als Chefökonom und Sekretär. Zu seinen Erfolgen zählt das Ja zur 13. AHV-Rente.

Neue Notfallnummer bei häuslicher und sexualisierter Gewalt

7.20

142: So lautet die neue nationale Rufnummer für Opfer die von häuslicher oder sexueller Gewalt betroffen sind.  Morgen, am 1. Mai wird sie nun eingeschalten. Es ist ein wichtiger nächster Schritt bei der Bekämpfung von häuslicher und sexualisierter Gewalt. Betroffene erhalten Unterstützung; teils von geschultem Fachpersonal, doch teils auch durch Freiwillige. Das sorgt auch für Kritik.

Pressefreiheit unter Druck

14.40

Seit 25 Jahren gibt Reporter ohne Grenzen Jahr für Jahr eine Rangliste der Pressefreiheit heraus. Dieses Jahr alarmiert die Organisation: Noch nie war die Situation für Medienschaffende global so schwierig. Erstmals in der Geschichte der Rangliste ist die Situation der Pressefreiheit in über der Hälfte aller Länder weltweit «schwierig» oder «sehr schwierig».

BkA on Air: Lyrik als Kopfstand für den Alltag

20.50

Im BKa on Air  stellt Redaktorin Sue Leuenberger den frankophonen Lyriker Alexandre Lecoultre vor. In seinem zweisprachigen Gedichtband «wo das Gewitter singt / là où chante l’orage» verdichtet er Erfahrungen aus Arbeitswelt und Alltag zu poetischen Stimmen, die sich bewusst gegen das Ideal des lückenlosen Lebenslaufs stellen. Die Lesung in der Zytglogge Buchhandlung lädt dazu ein, Lyrik als Gegenentwurf zu Effizienzdenken und glatten Erzählungen zu erleben: als Sprachraum für Brüche, Zweifel und neue Perspektiven.

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