Radio loco-motivo
Über die Sendung

Verrücktes Radio mit Seele: Betroffene, Angehörige und Berufsleute aus der Psychiatrie machen gemeinsam Radio rund ums Thema Psychiatrie, um ihre Anliegen an eine breite Öffentlichkeit zu tragen. Pate für das Projekt „Radio loco-motivo“ stand Lateinamerika. Mit RaBe wurde ein Sender gefunden, um dieses spannende Radioformat auf die Schweiz zu übertragen.

An Ideen mangelt es dem Redaktionsteam nicht. Die Chancen stehen gut, für die Verwirklichung der Vision des Initiators Gianni Python, die Stimme von psychiatrie-erfahrenen Menschen längerfristig im Äther zu verankern und ein Projekt zu realisieren, das die Kraft einer Lokomotive hat.

Neben Reportagen, z. B. über Freizeitangebote für psychisch kranke Menschen und Künstlerportraits, soll auch Kritisches thematisiert werden können, wie etwa die Stigmatisierung psychisch Kranker durch die forensische Psychiatrie und in Filmen, oder Zwangseinweisungen in Kliniken. Neben journalistischen Themen und Darstellungsformen sollen auch fiktive Beiträge, wie Hörspiele oder die Vertonung literarischer Texte, Platz haben.

„Radio loco-motivo“ ist ein Projekt der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie IGS Bern und der Radioschule klipp+klang in Zusammenarbeit mit RaBe.

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  • Mi, 3.11., 17:00 - 18:00
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  • So, 6.3., 17:00 - 18:00

Der Patient und seine Psychiaterin

Peter kurierte diesen Winter eine persönliche Krise in der Privatklinik Meiringen. Er genoss eine «mehrfache, differenzierte therapeutische Begleitung», wie er sie allen Patient*innen wünschen würde. Nebst einer Psychotherapeutin und einem fallführenden Psychologen war für ihn die leitende Ärztin wichtig, zuständig für medizinische Belange inkl. Medikation. Diese akzeptierte Peters bisherige, «nicht-chemischen» Medikamente «anstandslos», ohne sie zu ergänzen oder zu erweitern. Der Radio loco-motivo-Redaktor packte die Gelegenheit und interviewte Dr. Tanja Müller. Die Psychiaterin spricht über ihre Arbeit, aber auch über ihren Weg von Süddeutschland ins obere Berner Oberland.

Und der Psychiater Herbert Heise spricht über Humor in der Therapie.
Mittwoch, 21. April, 17.00/Sonntag, 2. Mai, 17.00

Der Sinn des Lebens

„Immer wenn ich den Sinn des Lebens gefunden habe, ist er schon wieder woanders!“ (Daniel Klein)  Ob in der Mitte des Lebens, durch Leid gebeutelt oder einfach nur im Alltag gefangen – jedem und jeder stellt sich irgendwann die Frage: «Was ist der Sinn meines Lebens?» Oft verbirgt sich dahinter der Wunsch, mehr über seinen Ursprung, seine Bestimmung zu erfahren. Mit Christian diskutieren Evelyne Baumberger, Redaktorin, Autorin und Theologiestudentin; Noemi Bürgisser, ... >

Die Chilenen sind ein starker Menschenschlag

Mittwoch, 16. Juni, 17.00 Uhr Hans Brenner, langjähriger ärztlicher Direktor der UPD Bern, wanderte vor rund 15 Jahren aus nach Chile, wo er weiterhin als Psychiatrieprofessor lehrte. Wie geht es ihm im lateinamerikanischen Land? Vermisst der gebürtige Deutsche die Schweiz, Europa? Und was weiss er über die psychische Gesundheit der Chileninnen und Chilenen zu berichten? «Ein kräftiger Menschenschlag», wie er im schriftlich geführten Interview mit Gianni betont und begründet, wie er zu dieser ... >

In dulci jubilooo

25 Jahre RaBe, 25 Jahre klipp+klang, 10 Jahre Radio loco-motivo Bern. Drei Jubiläen, drei Institutionen, drei Protagonistinnen. Magdalena Nadolska, zuständig für Projekte und Fundraisin bei RaBe, Liselotte Tännler, Initiantin und Leiterin der Radioschule klipp+klang, Rahel Stuker, Geschäftsführerin der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie igs, treffen sich am runden Tisch bei Peter, bereit zum TRIALOCO. Was gibt’s zu feiern? Was zu erzählen? Und –  warum jubiliert man überhaupt? Mittwoch, ... >