Radio loco-motivo
Über die Sendung

Verrücktes Radio mit Seele: Betroffene, Angehörige und Berufsleute aus der Psychiatrie machen gemeinsam Radio rund ums Thema Psychiatrie, um ihre Anliegen an eine breite Öffentlichkeit zu tragen. Pate für das Projekt „Radio loco-motivo“ stand Lateinamerika. Mit RaBe wurde ein Sender gefunden, um dieses spannende Radioformat auf die Schweiz zu übertragen.

An Ideen mangelt es dem Redaktionsteam nicht. Die Chancen stehen gut, für die Verwirklichung der Vision des Initiators Gianni Python, die Stimme von psychiatrie-erfahrenen Menschen längerfristig im Äther zu verankern und ein Projekt zu realisieren, das die Kraft einer Lokomotive hat.

Neben Reportagen, z. B. über Freizeitangebote für psychisch kranke Menschen und Künstlerportraits, soll auch Kritisches thematisiert werden können, wie etwa die Stigmatisierung psychisch Kranker durch die forensische Psychiatrie und in Filmen, oder Zwangseinweisungen in Kliniken. Neben journalistischen Themen und Darstellungsformen sollen auch fiktive Beiträge, wie Hörspiele oder die Vertonung literarischer Texte, Platz haben.

„Radio loco-motivo“ ist ein Projekt der Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrie IGS Bern und der Radioschule klipp+klang in Zusammenarbeit mit RaBe.

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Radio loco-motivo

Akut selbst- und fremdgefährdete Patientinnen und Patienten werden in der Regel auf „geschlossenen Abteilungen“ behandelt. Es gibt aber auch psychiatrische Kliniken, die ohne geschlossene Stationen auskommen. Eine Betroffene, eine Angehörige und ein Fachmann legen ihre Argumente für und gegen geschlossene Abteilungen in der Psychiatrie auf den Tisch. Trialog unter der Leitung von Kurt Landolf.

Ausserdem gibt’s eine zartbittere Weihnachtskolumne.

Radio loco-motivo, Mittwoch 9. Dezember 2015, 17:00-18:00 Uhr (WH 20.12., 17:00-18:00 Uhr)

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