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Das Nachrichten- und Hintergrundmagazin berichtet seit 1996 werktäglich über Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur aus aller Welt.

Wir bilden Journalist:innen aus!

Bist du neugierig, kritisch und hast den Riecher für spannende Geschichten? Interessieren dich die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in Bern, der Schweiz und der Welt?

Dann bist du bei der Info-Sendung richtig. Du lernst alle wichtigen, journalistischen Schritte von der Recherche über Interviewführung, Beitragsgestaltung bis hin zu Moderation und Sendetechnik im Studio. Daneben absolvierst du das zertifizierte Basismodul Radiojournalismus der Radioschule klipp+klang.

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Warum verlassen Lehrpersonen den Beruf?

Der Lehrkräftemangel ist in manchen Kantonen schon jetzt dramatisch, wird sich vermutlich aber noch weiter verschärfen. Laut dem Bundesamt für Statistik müssten bis ins Jahr 2031 rund 45’000 Lehrpersonen für die Primarstufe ausgebildet werden, die pädagogischen Hochschulen werden voraussichtlich jedoch nur rund 34’000 Lehrdiplome für diese Stufe ausstellen. Und auf der Sekundarstufe 1 seien es rund 26’000 zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Arbeit aufnehmen müssten.

Quantitative Studien zum Lehrpersonenmangel gibt es einige, qualitative Untersuchungen fehlen jedoch. Ein Postulat, welches heute im Nationalrat debattiert wird, will Licht ins Dunkle bringen. Es beauftragt den Bundesrat in einem Bericht aufzuzeigen, weswegen Lehrpersonen den Beruf verlassen. Zudem soll der Bericht erläutern, welche Gründe Lehrpersonen im Beruf halten, insbesondere in den Jahren nach dem Berufseinstieg.

Die Stellungnahme des Bundesrates liegt bereits vor. Er beantragt, das Postulat abzulehnen, da Bildung Sache der Kantone sei. «Gemäss Artikel 61 der Bundesverfassung ist der Bund – zusammen mit den Kantonen – zuständig für den Erhalt der Bildungsqualität» argumentiert hingegen SP-Nationalrätin Sandra Locher Benguerel, die in der Geschäftsleitung des Verbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz sitzt. Die konkreten Massnahmen müssten dann tatsächlich die Kantone ausarbeiten und umsetzen, es brauche aber jetzt eine Datengrundlage um das Problem überhaupt angehen zu können.