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Performance «The Lucky Children»

Das Schlachthaus Theater in der Altstadt feierte am vergangenen Samstag seine Saisoneröffnung mit dem Stück «The Lucky Children». Die Performance dreht sich um die Themen des Älterwerdens, des Vergessens und der erinnerungslosen Identität. «Ich habe einen Kurzfilm über Erinnerungen geschrieben. Dann erkrankte meine Mutter an Demenz. Plötzlich befand ich mich in der gleichen Situation wie meine Hauptfigur. Das hat mich für das Stück inspiriert», erklärt Regisseur Omar Ghayatt. Doch sein Stück sei auch von gesellschaftlichen Fragestellungen beeinflusst. «Wir reden selten übers Älterwerden. Wir bekämpfen viele Diskriminierungen, und eine der wichtigsten ist dabei der Altersdiskriminierung. Aber über Altersdiskriminierung wird fast nie offen geredet. Deshalb hatte ich das Gefühl, dass ich darüber sprechen muss.» Die Performance ist sehr wortkarg. Hier mal ein gestammeltes Wort, da mal ein Schrei, aber alles in allem aber sehr wenig Text. «Im Allgemeinen bin ich gegen Wörter», erklärt Omar Ghayatt. «Ich habe den Eindruck, dass Worte die Bedeutung der Dinge einschränken. Ein Wort ist wie eine Kiste: man steckt Dinge hinein. Aber die Kiste beschränkt unser Bild von dem Ding.»

Das Stück «The Lucky Children» ist noch heute Mittwoch, Donnerstag und am Samstag im Schlachthaus Theater zu sehen,  jeweils um 20 Uhr.

Die Performance dreht sich um die Themen des Älterwerdens, des Vergessens und der erinnerungslosen Identität. (Foto: Schlachthaus Theater)