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Klimademo am 30. September

Am 30. September findet in Bern der nationale Klimastreik statt. Gestern informierte eine breite Allianz über die Demonstration. Das erste Wort an der gestrigen hatte Cyrill Brunner, Klimaforscher an der ETH Zürich: «Hitzewellen, monatelange Dürren, Waldbrände, Extremniederschläge, Schlamm- und Gerölllawinen, Hochwasser – wir blicken auf ein Jahr voller Rekorde zurück!». Er hätte keine Mühe seinen ganze Stellungnahme allein mit Berichten zu füllen, wie Menschen und Ökosysteme schon heute unter dem Klimawandel leiden, so der Forscher. Doch Brunner hat sich gegen diesen Pessimismus entschieden, denn für ihn gebe es Hoffnung. Immerhin habe der grösste Teil der Bevölkerung das Faktum des menschengemachten Klimawandels angenommen. Nun gelte es, Massnahmen umzusetzen.

Zur grossen Klimademo am 30. September rufen über hundert Organisationen auf, darunter auch die Klimaseniorinnen. «Die Klimademo soll einen Raum zur Vernetzung verschiedener Generationen innerhalb der Klimabewegung sein», erklärt Pia Hollenstein, ehemalige Nationalrätin für die Grünen und Klimaseniorin erster Stunde. Mobilisiert für die Klimademo wird aber auch von Seiten der Gewerkschaften. An der gestrigen Medienkonferenz anwesend war zum einen Matthias Hartwich von der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV: «Das Verkehrspersonal sind diejenigen, die den dringenden Beitrag zur Klimawende im Verkehr jeden Tag erbringen.» Zum anderen meldete sich auch Alberto Silva zu Wort, Bauer und Vertreter der Gewerkschaft Uniterre. Bäuerinnen und Bauern seien durch ihre alltägliche Arbeit die ersten, die von dem Klimawandel betroffen seien, so Silva. Der Weg hin zu einer Nachhaltigen Landwirtschaft sei aber lang. Deswegen ruft Silva dazu auf, sich an der Klimademo am 30. September anzuschließen.

Koordiniert wird die Klimademonstration von der Klimaallianz, ein Zusammenschluss verschiedener Klimaorganisationen. Die Demo findet am 30. September statt.