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«Es braucht eine positivere Berichterstattung zu trans Themen!»

Ein offener Brief richtet sich direkt gegen die Chefredaktion des Tagesanzeigers und kritisiert eine Serie von Artikeln, die trans Themen besprechen, und sich dabei vor allem auf Problemstellungen fokussieren. Etwa auf verfrühte geschlechtsangleichende Massnahmen, auf eine vermutete Kultur des Cancelns, auf Personen, die ihre geschlechtsangleichenden Massnahmen bereuen. Dieser negative Fokus sei transfeindlich, kritisiert das Kollektiv hinter dem offenen Brief. «In diesen Artikeln kommt nicht einmal kommt eine trans Person zu Wort!», kritisiert Sofia Rohrer, Co-Präsidentin der Juso Stadt Zürich und Mitinitiatorin des offenen Briefes. «Das ist schade, weil es gibt genug trans Personen, deren Meinungen auch mal abgedruckt werden könnten.»

Das RaBe Info hat den Tagesanzeiger mit diesen Vorwürfen konfrontiert. Aus der Chefredaktion heisst es Folgendes: «Wir unterstützen keine transfeindlichen Ansichten. Unsere Berichterstattung betrachtet alle Aspekte dieses gesellschaftlichen Themas. Unser übergeordnetes Ziel besteht darin, ein breites Spektrum an Meinungen und Hintergründen zu präsentieren, um ein umfassendes Verständnis zu fördern. Wir erkennen an, dass offene Briefe eine Form des Ausdrucks sind, doch wir betrachten einen direkten, persönlichen Austausch als geeigneter. Deshalb laden wir herzlich ein, das Gespräch mit uns zu suchen.»

 

Die Kritik des offenen Briefes richtet sich vor allem an den Tagesanzeiger. (Foto: Pexels)