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Ackerbau ist auch in den Bergen möglich

Wer an Schweizer Lebensmittel denkt, denkt wohl an Käse und Ovomaltine, an Rivella und Aromat. Dabei hat die Schweiz noch viel mehr zu bieten.

In einer fünfteiligen Serie nehmen wir euch mit – in entlegene Regionen der Schweiz, wo Menschen seit Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten Lebensmittel herstellen, die nur eine Nische besetzen.

Maria Egenolf im Granalpin-Lager in Surava GR

Heute reisen wir nach Surava, ein Dorf in Mittelbünden. Die Genossenschaft Granalpin verpackt und verkauft hier Getreide aus der Region: Weizen, Braugerste und Speisegerste, Hafer, Roggen, Dinkel, Emmer und Buchweizen. Als Mehle, Körner, Flocken, Schrot und Kleie, oder verarbeitet zu Teigwaren und Bier.

Im Flachland seien die Felder zwar leichter zu bestellen und das Wetter berechenbarer als in den Bergen, trotzdem lohne sich der Anbau, erklärt Geschäftsführerin Maria Egenolf.

Für die 130 Genossenschaftsmitglieder bilde der Getreideanbau eine Ergänzung zur Viehwirtschaft. Seit einigen Jahren gebe es nun Direktzahlungen für Berggetreide und eine Nische, in der sich die Bio-Produkte gut verkaufen lassen würden.

Zudem profitiere die Biodiversität vom alpinen Getreideanbau, denn Tiere und Pflanzen finden auf den Ackern eine Heimat, die sich in der Grünlandwirtschaft kaum wohl fühlen würden.
 

© granalpin.ch