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Asylunterkunft Tiefenau könnte unterirdische Unterbringung ersetzen

In den letzten zwei Jahren ist die Zahl der Asylunterkünfte im Kanton Bern von 15 anf 53 gestiegen. Eine Lösung für diesen erhöhten Bedarf bietet das ehemalige Tiefenauspital, das ab Herbst als Asylunterkunft genutzt wird und Platz für 820 Personen bietet. Der Kanton und die Stadt haben einen Mietvertrag für eine Nutzung von zehn Jahren unterzeichnet. Er sei mit der längerfristischen Lösung sehr zufrieden, betont Gundekar Giebel von der kantonalen Gesundheits-, Sozial und Integrationsdirektion.

Es sei das Ziel des Kantons, möglichst rasch diese unterirdischen Unterküfte zu schliessen. (Foto: Noah Pilloud)

 

Vorläufig aufgenommene Asylsuchende, Asylsuchende mit festen Status und Menschen mit Schutzstatus S sollen ab Herbst im Hauptgebäude des ehemaligen Tiefenauspital untergebracht werden. Bis dahin muss das Spital noch umgebaut werden. Gemeinschaftsräume und Schulräume werden in den ehemaligen Operationstraktes hineingebaut. Für diese Umbauarbeiten warte man aktuell noch auf eine Baubewilligung durch die Stadt Bern, so Giebel.

Die Inbetriebnahme des ehemaligen Tiefenauspitals als Asylunterkunft könnte Auswirkungen auf die unterirdischen Unterbringungen haben. Der Kanton Bern hat immer wieder betont, dass unterirdische Asylunterkünfte nur in  Ausnahmeistuationen zulässig seien. Aktuell betreibt der Kanton mehrere solcher Unterkünfte, eine an der Effingerstrasse in der Stadt Bern. Es sei das Ziel des Kantons, möglichst rasch diese unterirdischen Unterküfte zu schliessen. Das ehemalige Tiefenauspital gebe dem Kanton in dieser Hinsicht viele Möglichkeiten, betont Gundekar Giebel.